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Die Bilanzsumme der SOKA-Bau ist 2020 um rund 900 Millionen Euro gestiegen. Quelle: Pixabay

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24. July 2021 | Teilen auf:

Trotz Krise: Erfolgreiches Jahr für SOKA-Bau

Vom trotz Corona-Krise recht zufriedenstellenden Jahr der Bauwirtschaft haben auch die Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-Bau) profitiert.

„Das vergangene Jahr verlief für SOKA-Bau erneut erfolgreich. Deshalb konnten wir die Baubetriebe in der Pandemie auch unbürokratisch und flexibel bei der Abwicklung der Sozialkassenverfahren unterstützen, zum Beispiel durch eine zeitweise kostenlose Stundungsmöglichkeit der Sozialkassenbeiträge“, resümierte Vorstandsmitglied Gregor Asshoff bei der diesjährigen Haupt- und Mitgliederversammlung der Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK) und der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK). ULAK und ZVK treten unter der gemeinsamen Dachmarke SOKA-Bau auf. Sie sichern die Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer und finanzieren die Berufsausbildung sowie die zusätzliche Altersversorgung in der Branche.

Auch der Ausbildungsmarkt hat sich in der Bauwirtschaft im vergangenen Jahr erneut deutlich besser entwickelt als in anderen Branchen. So stieg die Zahl neuer Bau-Azubis im vergangenen Jahr um rund 5 Prozent, während sie branchenübergreifend um fast 10 Prozent abnahm. Die Zahl aller Azubis in der Bauwirtschaft hat mit mehr als 41.000 den höchsten Stand seit dem Jahr 2002 erreicht, so die SOKA-Bau. „Die erneut deutlich bessere Entwicklung des Bau-Ausbildungsmarkts ist ein Erfolg der überbetrieblichen Finanzierung der Ausbildung, an der sich alle Betriebe beteiligen und die ebenfalls durch SOKA-Bau abgewickelt wird“, sagte Vorstandsmitglied Dr. Gerhard Mudrack. Dieses Modell sei auch nötig, weil der Fachkräftebedarf in der Branche aufgrund des demografischen Wandels sogar noch zunehme. Mudrack begrüßte in diesem Zusammenhang, dass das Projekt „Berufsstart Bau“, das jungen Menschen den Weg in eine Ausbildung in der Branche erleichtern soll, im vergangenen Jahr verlängert wurde. Außerdem konnten die überbetrieblichen Ausbildungszentren, die coronabedingt mit erheblichen Einnahmeausfällen belastet waren, durch höhere Zahlungen unterstützt werden.

Auch die Zahl der Arbeitnehmer im Bauhauptgewerbe ist im vergangenen Jahr weiter um rund zwei Prozent auf knapp 795.000 gestiegen. Die gezahlten Bruttolöhne der rund 76.000 Baubetriebe, die gleichermaßen von den geleisteten Arbeitsstunden und der Lohnentwicklung abhängen, stieg um fast zwei Prozent und damit deutlich schwächer als im Vorjahr.

Bilanzsumme der SOKA-Bau um 900 Millionen Euro gestiegen

Die Bilanzsumme von SOKA-Bau ist 2020 um fast 900 Millionen auf 10,4 Milliarden Euro gestiegen. Davon entfielen 7,6 Milliarden Euro auf die ZVK und 2,8 Milliarden auf die ULAK. Beide Kassen haben im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 1,4 Millionen in- und ausländische Betriebe, Arbeitnehmer, Azubis und Rentner betreut. Mit mehr als 1,6 Millionen Versicherten ist die ZVK zudem die größte Pensionskasse Deutschlands.

www.soka-bau.de