Meisterpflicht: Sabine Poschmann (SPD) zu Gast bei Bauverbände.nrw
Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann (SPD) mit Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop (Bauverbände.nrw) in der Geschäftsstelle in Dortmund (Foto: Bauverbände.nrw)

2019-08-13T00:00:00Z Meisterpflicht: Sabine Poschmann (SPD) zu Gast bei Bauverbände.nrw

Zum Thema Meisterpflicht war Sabine Poschmann, Beauftragte für Mittelstand und Handwerk der SPD-Bundestagsfraktion, zu Gast bei der Gesprächsreihe „Bauverbände.nrw im Gespräch mit …“. Mit dem Hauptgeschäftsführer des Vereins, Hermann Schulte-Hiltrop, diskutierte sie über den aktuellen Stand zur Wiedereinführung der Meisterpflicht. (Foto: Bauverbände.nrw)

Sabine Poschman hatte sich während der Koalitionsvorhaben für die Wiedereinführung der Meisterpflicht ausgesprochen. Im Gespräch mit Hermann Schulte-Hiltrop fasste sie in Dortmund zusammen: „Sowohl der Verbraucherschutz als auch die qualitätsvolle Ausbildung sind gute Gründe für die Reform. Das heißt konkret, um die Verbraucher zu schützen und um mehr Ausbildungsplätze zu schaffen, brauchen wir wieder mehr Meisterbriefe. Gleichwohl muss eine Ausweitung der Meisterpflicht rechtssicher und gut begründet sein. Insofern müssen alle relevanten Fakten und Daten auf den Tisch.“

Der Hauptgeschäftsführer von Bauverbände.nrw bedankte sich für die Unterstützung: „In diesem Zusammenhang sind wir schließlich auch Frau Poschmann dafür dankbar, dass sie sich als Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für Mittelstand und Handwerk während der Koalitionsverhandlungen für dieses Vorhaben engagiert und eingesetzt hat.“

Eine öffentliche Anhörung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie hat Ende Juni gezeigt, dass alle Sachverständigen außer der Monopolkommission die Ausdehnung der Meisterpflicht befürworten. Zuvor hatten sich Vertreter des Fachverbands Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes bei einer Anhörung im Bundeswirtschaftsministerium für die Wiedereinführung der Meisterpflicht im Fliesenlegerhandwerk eingesetzt. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird nach der Sommerpause ins Parlament gebracht.

www.bauverbaende.nrw

zuletzt editiert am 11. März 2021
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