Eine informative Übersichtsgrafik, die zwei industrielle Standorte in Finale Emilia und Fiorano Modenese zeigt. Sie illustriert Produktionskapazitäten, den neuen Logistik-Hub, automatisierte Lagersysteme und die Nutzung von Solarenergie zur CO2-Reduktion.
An den Standortten Finale Emilia (links) und Fiorano Modenese (rechts) wurden wichtige Investitionen vorgenommen. (Quelle: Atlas Concorde)

Industrie 2026-11-04T00:00:00Z Atlas Concorde: Investitionen für Großformate an zwei Standorten

Der italienische Hersteller von Keramikfliesen Atlas Concorde baut die Fertigung und die Abwicklung für Großformate an zwei Standorten weiter aus. In Finale Emilia meldet das Unternehmen die Inbetriebnahme des Logistik-Hubs.

Der Produzent verfolgt eine langfristige Strategie mit massiven Investitionen in die Fertigung und die logistische sowie vertriebliche Abwicklung von großformatigen Fliesen an den beiden Standorten Fiorano Modenese und Finale Emilia. Ziel ist neben der Produktionssteigerung der Ausbau der Logistik und der Automatisierung sowie der Digitalisierung und deren Integration im Sinne gesteigerter Energieeffizienz. Finale Emilia ist rund 60 Kilometer von Fiorano Modenese entfernt.

Finale Emilia: 20.000 Quadratmeter für Logistik

So wurde am Standort Finale Emilia durch den Ausbau des Werkes der Mengenausstoß verdoppelt und ein neues Logistikgebäude auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern eröffnet. Die installierte Photovoltaikanlage reduziert die CO₂-Emissionen um schätzungsweise 3.500 Tonnen im Jahr. Die Arbeiten für die Erweiterung begann 2022 und wurden im Jahr 2025 abgeschlossen.

Parallel hierzu wird die Entwicklung des neuen Logistikareals in Fiorano Modenese – gegenüber dem Hauptsitz des Herstellers und der Concorde-Gruppe – fortgesetzt. Das im Jahr 2025 als Hub für großformatige Platten angekündigte Projekt mit einer Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern erreicht nun seine Umsetzungsphase, so das Unternehmen. Für die kommenden zwei Jahre sind hierfür Ausgaben von 45 Millionen Euro angekündigt.

Der ambitionierte Industrieplan des Unternehmens gliedert sich in Ausgaben von 100 Millionen Euro im Bereich keramische Platten, die im Jahr 2025 beschlossen wurden ( F+P Fliesen und Platten berichtete ), sowie in Investitionen von 170 Millionen Euro, die man bereits vor vier Jahren auf den Weg gebracht hatte. Hierin sind die Modernisierungsprogramme für die traditionellen Produktsegmente eingeschlossen.

Bei einer guten Umsatzentwicklung erreichen die gesamten Investitionen der italienischen Fliesenindustrie einen Betrag von bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr.

Einen bedeutenden Teil des industriellen Entwicklungsprogramms betrachtet das Unternehmen nun als verwirklicht.

Für den CEO der Atlas Concorde, Maurizio Mazzotti, unterstreichen die Projekte die Fähigkeit des Unternehmens, ankündigte Investitionszusagen auch umsetzen. „Das neue Logistikgebäude wurde in erster Linie geschaffen, um den Kundenservice weiter zu verbessern, um noch schneller und effizienter reagieren zu können“.

Die Atlas Concorde gehört zur Concorde-Gruppe mit weltweit über 2.500 Beschäftigten. Das Unternehmen nennt offiziell keine Umsatzzahlen, ist jedoch den „Top Two“ der italienischen Fliesenindustrie zuzurechnen.

zuletzt editiert am 03. November 2026
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