ZDB logo.jpg

2013-05-06T00:00:00Z ZDB: Langer Winter drückt auf Lagebeurteilung

Endlich ist der Frühling da. Schließlich hat der lang anhaltende Winter zu Beginn des Jahres die Geschäftslagebeurteilung im Baugewerbe deutlich gedämpft. Neben dem Wetter geben nun die Auftragsbestände Anlass zur Zuversicht.

Die Witterungsbedingungen der letzten Monate haben im Wohnungsbau deutliche Abstriche in der Geschäftslagebeurteilung des Baugewerbes bewirkt, schreibt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Die Lagerbeurteilung zeige, dass das Vormonatsniveau nur knapp oder gar nicht erreicht werden konnte.

Liquidität belastet

Die Umfragewerte zur Geschäftslagebeurteilung des ZDB unter seinen Mitgliedsunternehmen fallen im März schlechter aus als im Vormonat. Das Ergebnis: Während die Lagebeurteilung im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau gerade noch das Vormonatsniveau halten kann, werden im Wohnungsbau deutliche Abstriche gemacht. Bei längeren witterungsbedingten Behinderungen, wie sie bis März in einigen Regionen der Republik zu verzeichnen waren, werde auch die Liquidität der Unternehmen erheblich belastet, so der ZDB.

Erwartungshaltung verbessert

Wegen der eingeschränkten Produktionsmöglichkeiten haben sich die Auftragsbestände allerdings erhöht. Zudem registrieren die Unternehmen überwiegend steigende Nachfrage in allen Bausparten. Daher hat sich die Erwartungshaltung der Unternehmen für die nächsten Monate verbessert: Die Geschäfts- und Auftragsentwicklung wird positiver gesehen als im Vormonat. Selbst für die Preisentwicklung gibt es tendenziell verbesserte Erwartungen.

Die Auftragsbestände haben im Hochbau in den alten und neuen Ländern jeweils um 0,3 Monate zugenommen, im Tiefbau stiegen sie um 0,4 Monate.

zuletzt editiert am 11. März 2021
Newsletter