Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) beurteilt die Geschäftslage der Bau- und Ausbaubranche im Juli positiv. Die Erwartungen für die kommenden Monate gehen von einem Aufwärtstrend aus. (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)
Die Lagebeurteilungen zeichnen in allen Sparten das Bild des Bauens aus dem Vormonat fort. Zum Wohnungsbau und dem gewerblichen Bau werden ganz überwiegend positive Lageberichte gegeben. Die insgesamt befriedigende Beurteilung im Straßen- und Tiefbau setzt sich ebenfalls fort. Stabil – allerdings mit dem Urteil „unbefriedigend“ - geht es im öffentlichen Hochbau weiter. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsunternehmen.
Wenig Bewegung zeigen auch die Rückmeldungen zur Nachfrage. Im Wohnungsbau setzt sich der leicht rückläufige Trend aus den Vormonaten fort. Im öffentlichen Hochbau zeichnen sich keine neuen Impulse ab.
Die Bautätigkeit bleibt auf hohem Niveau. Die Beschäftigung legt weiter leicht zu.
Die Auslastung der Geräte ist zum Vormonat im Hochbau mit 70 Prozent und im Tiefbau mit 64 Prozent unverändert auf einem Niveau, wie zur gleichen Zeit in den letzten drei Jahren.
Die Auftragsbestände wurden bei intensiver Bautätigkeit etwas abgebaut, im Hochbau von circa drei Monaten wieder auf zweieinhalb Monate. Im Tiefbau reichen die Bestände für knapp zwei Monate.
Die Investitionstätigkeit hat weiter etwas zugelegt, wenn sie auch überwiegend in Ersatzbeschaffungen mündet. Die Facharbeitergewinnung bleibt für die Bauunternehmen eine ständige Herausforderung.
