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Gleichbleibend gut ist die Geschäftslage am Bau laut der jüngsten Mitgliederbefragung des ZDB. (Foto: ZDB)

2012-08-22T00:00:00Z ZDB: Geschäftslage am Bau bleibt weiter günstig

Unverändert und zwar unverändert gut ist die Geschäftslage am Bau. Das ist das zentrale Ergebnis der monatlichen Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) unter seinen Mitgliedsbetrieben für den Juli 2012. (Foto: ZDB)

Im Juli 2012 haben die vom ZDB befragten Bauunternehmen ihre Geschäftslage ähnlich bewertet wie im Vormonat. Weiter gut, aber auch nicht weiter verbessert, so wird die Lage im Wohnungsbau beurteilt. Für den Wirtschaftsbau wird die Lage per Saldo weiter gut beurteilt, wobei die Anzahl der Meldungen zu einer befriedigenden Beurteilung zugenommen haben.

Der öffentliche Hochbau zeigt laut der Umfrage wie bereits im Vormonat ein eher unbefriedigendes Bild, besser kommen die Lagebeurteilungen zum Tiefbau weg. Die Geschäftserwartungen werden etwas verhaltener beurteilt als im Vormonat, bleiben per Saldo aber positiv, schreibt der ZDB: "Insgesamt bleibt das Geschäftsklima damit in guter Verfassung".

Witterungsbedingte Behinderungen

Die Bautätigkeit ist laut Konjunkturumfrage in allen Sparten zum Vormonat als unverändert zu charakterisieren, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Erstaunlich häufig sei für einen Sommermonat über witterungsbedingte Behinderungen berichtet worden, offensichtlich infolge der vergleichsweise hohen Niederschlagsmengen im Juli. Die Beschäftigung habe daher wohl auch nicht weiter zulegen können.

Die Auftragsbestände werden im öffentlichen Hochbau als "zu klein" eingestuft, in allen anderen Gewerken werden sie als "ausreichend" empfunden. Die Auftragsbestände konnten im Hochbau das Niveau aus dem Vormonat knapp halten, bei 2,5 Monaten in den alten und drei Monaten in den neuen Ländern. Im Tiefbau halten die Bestände bei 2 Monaten.

Investitionen in Ersatzbeschaffung

Die Erwartungen zur Entwicklung in den nächsten drei Monaten bleiben für die Auftragsentwicklung aufwärts gerichtet. Auch die Möglichkeit, Preiserhöhungen am Markt zu platzieren, werden optimistischer beurteilt. Die anhaltend positive Erwartungshaltung veranlasst weiterhin Unternehmen zu Investitionen die überwiegend in Ersatzbeschaffung fließen.

Archiv: Geschäftslage im Juni verbessert

www.zdb.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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