Fritz Eichbauer, Ehrenpräsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, ist am 24. Januar 90 Jahre alt geworden. Eichbauer war 22 Jahre lang, von 1978 bis 2000, Präsident des Spitzenverbands der deutschen Bauwirtschaft. (Foto: Roman Job, Fotodesign)
In dieser Zeit erwarb er sich hohes Ansehen als Mann mit Tatkraft und Durchsetzungsvermögen. Für die Forderungen und Anliegen des mittelständischen Baugewerbes hat er unermüdlich gekämpft. Auch innerhalb des Verbands genoss Eichbauer hohes Ansehen, weil es ihm immer wieder gelang, die vielfältigen Interessen der mittelständischen Bauunternehmen zu koordinieren und durchzusetzen. In Krisenzeiten gelang es ihm, überzogene Forderungen zu mildern, Aufgeregtheiten zu beruhigen, nüchtern und sachlich zu bleiben.
Sein Engagement für das deutsche Baugewerbe wurde vielfach gewürdigt: So erhielt Eichbauer 1984 den Bayerischen Verdienstorden und 1987 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 1988 wurde er mit dem Ehrenring des Deutschen Baugewerbes ausgezeichnet. Noch im gleichen Jahr wurde ihm vom Zentralverband des Deutschen Handwerks das Handwerkszeichen in Gold verliehen. 1993 erhielt er das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Im Jahr 2000 wurde er schließlich zum Ehrenpräsidenten des ZDB gewählt.
Fritz Eichbauer hat 1948 nach dem Abitur seine Gesellenprüfung im Maurerhandwerk abgelegt. Vier Jahre später schloss er sein Studium an der damaligen Technischen Hochschule München als Diplom-Ingenieur ab. Kurze Zeit später übernahm er die alteingesessene väterliche Bauunternehmung. Sie spezialisierte sich auf den Hochbau, insbesondere das schlüsselfertige Bauen und errichtet vor allem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen.
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