
2012-08-21T00:00:00Z Weiter Weg zu einheitlichen Systemen
Gibt es eigentlich eine einheitliche Verarbeitungsmethode für Verbundabdichtungen? Der Autor machte die Probe aufs Exempel und befragte sechs Hersteller von Abdichtungssystemen. Im folgenden Beitrag finden Sie deren Antworten und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. (Foto: Bongartz)
Eine Kette ist immer nur so stabil wie das schwächste Glied. Aus meiner praktischen Erfahrung als Verarbeiter und Sachverständiger sind mir Schäden an Verbundabdichtungen in ausreichender Anzahl bekannt. Eine deutliche Unterschreitung von Mindestschichtstärken, eine unsachgemäße Eindichtung von Detailpunkten, mangelhafte Untergrundvorbereitung sowie eine fehlerhafte Verarbeitung von Abdichtbändern können zu Undichtigkeiten führen. In den technischen Merkblättern der Materialhersteller und im ZDB-Merkblatt "Verbundabdichtungen" in der aktuellen Version von Januar 2010 werden detailliert Beanspruchungsklassen, Untergründe, Verarbeitungshinweise und Abdichtungsstoffe beschrieben. Wie aber sollen die Abdichtbänder fachgerecht verarbeitet werden? In der Fachliteratur, der DIN oder den ZDB-Merkblättern werden Sie bis auf wenige Ausnahmen zum Thema "Verarbeitung von Abdichtbändern im Rahmen von Verbundabdichtung (AIV)" keine aussagekräftigen Informationen finden. Auch fehlen in vielen technischen Merkblättern der bauchemischen Hersteller konkrete Aussagen zu diesem Thema.
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