Luftbildaufnahme eines Werksgeländes
Baustoffe im großen Maßstab klimaneutral zu produzieren ist das Ziel, das sich Weber gesetzt hat. (Quelle: Saint-Gobain Weber)

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29. April 2022 | Teilen auf:

Weber wird grüner

Der Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber hat auf seinem Fachpressetag Ende April 2022 neben Produkten auch seine Ambitionen in Sachen Nachhaltigkeit präsentiert.

Auf den Weg machen sich die Verantwortlichen mit einer Strategie, die sich auf drei Bereiche konzentriert: der Reduktion von CO2, der Schaffung von Rohstoffkreisläufen und nicht zuletzt dem Schutz der Biodiversität.

Reduzierung von CO2-Emissionen

Bis 2045 will man bei Weber, so sieht der Plan es vor, klimaneutral produzieren. Der Saint-Gobain Mutterkonzern mit 167.000 Mitarbeitenden und über 450 Produktionsstandorten weltweit strebt dieses Ziel bis 2050 an. Dafür hat Weber einen Zeitplan mit Meilensteinen erstellt. Im ersten Schritt sollen die CO2-Emissionen bis 2030 um 20 Prozent reduziert werden, gemessen am Ausstoß des Referenzjahrs 2017. Dabei befindet sich das Unternehmen auf einem guten Weg und hat seinen CO2-Fußabdruck bereits um 10.000 Tonnen pro Jahr verringert. Um dies zu realisieren, hat Weber Maßnahmen in verschiedenen Bereichen umgesetzt, wie etwa Rezepturumstellungen, um CO2-intensive Rohstoffe durch Alternativen zu ersetzen. Aber auch Produktions- und Lieferprozesse werden umfassend durchleuchtet.

Kreislaufwirtschaft etablieren

Ein weiterer Baustein ist die Schaffung und Förderung von Rohstoffkreisläufen. In diesem Zusammenhang hat Weber mit der Entwicklung des ersten recyclingfähigen Wärmedämm-Verbundsystems "Weber therm circle" Pionierarbeit geleistet. Weitere Maßnahmen zum Schutz von Rohstoffressourcen sind die kontinuierliche Reduzierung von deponierten Produktionsabfällen (um rund 36 Prozent seit 2017), die Optimierung von Verpackungen und ein entsprechendes Rücknahmesystem sowie der Druck aller Broschüren auf 100-prozentigem Recyclingpapier.

Biodiversität

Die dritte Säule der Weber Nachhaltigkeitsstrategie stellt der Schutz der Biodiversität durch die Vermeidung umweltschädlicher Stoffe dar, etwa durch den Verzicht auf filmbildende Biozide in allen Weber Fassadenputzen, wie es das Unternehmen bereits seit Jahren praktiziert.

„Zu einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept gehören neben ökologischen auch soziale und wirtschaftliche Kriterien. Auch diese verlieren wir nicht aus dem Blick“, kommentiert Geschäftsführerin Dr. Mara Terzoli. „Gerade die Balance zwischen ökologischen und ökonomischen Belangen ist für ein Wirtschaftsunternehmen wichtig. Ich bin angesichts der hohen Innovationsfähigkeit, die Weber immer wieder bewiesen hat, sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen werden, ökologische und ökonomische Bedürfnisse zu vereinen.“

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie und neuen Produkten von Saint-Gobain Weber finden Sie in einer der nächsten Printausgaben von F+P Fliesen und Platten.

zuletzt editiert am 04.05.2022