
2012-07-26T00:00:00Z Was lange währt ...
Sanierung Hallenbad Gedern: Die Stadt Gedern im Wetterau-Kreis mit ihren circa 8.000 Einwohnern zeichnet sich ebenso wie der gesamte Kreis durch ihren hohen Sport- und Freizeitwert aus. Ein wichtiger Faktor der Stadt Gedern war das in den 70er-Jahren erbaute Hallenbad, das jetzt nach langer Planungszeit umfassend saniert und dabei auch energetisch auf den neuesten Stand gebracht wurde. (Foto: PCI Augsburg)
In der Vergangenheit fand das Hallenbad immer regen Zuspruch und das nicht nur aus der Stadt Gedern selbst: Circa 50 Prozent der Besucher des Hallenbads kamen aus dem Umland der Stadt Gedern. Ebenso wurde das Schwimmbad rege von Schülern genutzt - etwa 50 Prozent der Besucher waren Schüler im Rahmen des Schulsports, die andere Hälfte „normale“ Bürger, die das Schwimmbad „privat“ besuchten oder im Zusammenhang mit dem Vereinssport nutzten. Da das Schwimmbad - wie alle Schwimmbäder in den 70er-Jahren - hauptsächlich als Funktions- und Sportbad konzipiert worden war und die Konkurrenz im weiteren Umland durch Freizeit-, Erlebnis- und Spaßbäder immer größer wurde, gingen die Besucherzahlen kontinuierlich zurück. Das Hallenbad verlor an Akzeptanz und Attraktivität. Erschwerend kamen die mittlerweile hohen Energie und Erhaltungskosten hinzu. Das Gebäude war ein regelrechter „Energiefresser“ und musste daher jährlich extrem bezuschusst werden. Aus diesem Grunde kamen die Verantwortlichen der Stadt Gedern sehr früh zu der Einsicht, dass das Schwimmbad entweder neu gebaut oder einer grundsätzlichen Sanierung unterzogen werden musste. Ende der 90er-Jahre fingen die Diskussionen und Verhandlungen über die Sanierung oder den Neubau bereits an. Es dauerte jedoch noch viele Jahre, ehe eine konkrete Entscheidung getroffen werden konnte.
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