ZDB-Logo.jpg

2012-09-28T00:00:00Z Vor Haushaltberatungen: ZDB fordert mindestens 80 Millionen Euro für "Altersgerechtes Umbauen"

Vor den weiteren Beratungen zum Bundeshaushalt 2013 fordert der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), für den Haushaltstitel zum "Altersgerechten Umbauen" mindestens Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

In Deutschland entsprächen nur drei Prozent der 39 Millionen Wohneinheiten einem altersgerechten Standard, während die Zahl älterer Menschen künftig eklatant ansteigen werde, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa. Er verstehe nicht, dass die Politik im Haushaltsentwurf 2013 wie schon im Vorjahr keine Mittel für das Programm zum altersgerechten Umbau von Bestandswohnungen zur Verfügung stelle.

Die Studie "Wohnen im Alter" vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus dem vergangenen Jahr zeige, dass kurzfristig ein Mehrbedarf von 2,5 Millionen altersgerechten und barrierereduzierten Wohnungen besteht, der bis 2030 auf drei Millionen ansteigen wird, schreibt der ZDB in seiner Pressemitteilung. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe in ihrem Positionspapier zur demografischen Entwicklung in Deutschland vom 25. September 2012 ebenfalls die Fortführung des Programms zum altengerechten Umbau gefordert.

"Diese Positionierung der CDU/CSU-Fraktion begrüßen wir sehr und hoffen, dass die Unions-Abgeordneten ihrem Positionspapier nun auch Taten folgen lassen werden." So Pakleppa. "Die demografische Entwicklung ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft." Die Bauwirtschaft sei bereit, ihren Teil zur Lösung dieser Aufgabe beizutragen. "Angesichts der auf uns zukommenden Aufgaben sind 80 Millionen Euro ohnehin nur ein Tropfen auf den heißen Stein", so Pakleppa. "Der energetische Umbau des Wohnungsbestandes und demografisch bedingte Sanierungsmaßnahmen sind essentielle Bestandteile einer konsistenten Wohnungsbaupolitik."

www.zdb.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
Newsletter