Der Villeroy & Boch-Konzern hat im Geschäftsjahr 2017 seinen Umsatz um 2,0 Prozent auf 836,5 Millionen Euro und sein operatives Ergebnis (EBIT) um 8,5 Prozent auf 49,8 Millionen Euro gesteigert. (Villeroy & Boch AG)
Negative Auswirkungen auf den Umsatz hatten diverse Wechselkursschwankungen. Vor allem die Abwertungen des Britischen Pfund, des Chinesischen Renminbi, der Schwedischen Krone und des US-Dollars machten sich bemerkbar. Die EBIT-Umsatzrendite wurde von 5,6 auf 6,0 Prozent gesteigert. Grund hierfür war vor allem die Verbesserung der operativen Margen in beiden Unternehmensbereichen.
Im Bereich „Bad und Wellness“ hat das Unternehmen seinen Umsatz im um 6,4 Prozent auf 558,1 Millionen Euro gesteigert. In Europa stieg der Umsatz um 1,5 Prozent auf 452,1 Millionen Euro gewachsen. Hier ist die Entwicklung insbesondere durch die gestiegene Nachfrage nach spülrandlosen „Directflush-WCs“ und dünnwandigen „Titan-Ceram-Waschtischen“ geprägt. Trotz Steigerung der Produktionskapazitäten für diese Produkte konnte die Nachfrage nicht vollständig bedient werden, was sich auch im Auftragsbestand niederschlägt, der im gesamten Unternehmensbereich um 32,8 Millionen Euro auf 96,2 Millionen Euro zugenommen hat. In manchen europäischen Märkten wie zum Beispiel in Deutschland bremsen darüber hinaus zu geringe Installationskapazitäten im Handwerk das Wachstum.
In den außereuropäischen Märkten stieg der Umsatz insgesamt um 34,0 % auf 106,0 Mio. €. Im Raum Naher und Mittlerer Osten/Afrika wurde dank des erfolgreichen Projektgeschäfts ein Wachstum von 25,6 % erzielt. Dazu haben in erster Linie die Golfstaaten (+40,7 %) beigetragen, wo sich die Bautätigkeit in Vorbereitung auf internationale Großereignisse positiv entwickelte. Noch stärker fiel das Umsatzwachstum in der Region Asien-Pazifik aus, wo insbesondere die Entwicklung in China mit einem Umsatzplus von 45,0 % herausragte. Der Bereich Tischkultur erzielte im Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 278,4 Millionen Euro (-5,8 Prozent).
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