Der Villeroy & Boch Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von 363,2 Millionen Euro gegenüber 362,4 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz auf dem deutschen Markt stieg um 3 Prozent auf 97,3 Millionen Euro. Insgesamt erwartet man ein Ergebnis in etwa auf Niveau des Vorjahres. (Villeroy & Boch AG)
Die weltwirtschaftliche Entwicklung zeigt sich für Villeroy & Boch weiterhin uneinheitlich. Die Risiken, die von der Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum ausgehen, sind erneut gestiegen. Dennoch konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2012 leicht über Vorjahresniveau auf 363,3 Millionen Euro gesteigert werden. Dabei betrug der Auslandsumsatz von Villeroy & Boch 265,9 Millionen Euro und liegt damit leicht unter Vorjahresniveau.
EBIT deutlich verbessert
Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) beläuft sich im ersten Halbjahr 2012 auf 11,9 Millionen Euro und liegt damit um 1,3 Millionen Euro über Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von rund 12 Prozent. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres investierte der Villeroy & Boch Konzern 11,2 Millionen Euro (Vorjahr: 13,8 Millionen Euro).
Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2012
Die konjunkturellen Risiken im Euroraum haben sich neuerlich insbesondere im südeuropäischen Raum verschärft. Dies wird die ohnehin existierende Verunsicherung bei Unternehmen und Konsumenten nicht nur im Euroraum weiterhin erhöhen und auch im zweiten Halbjahr eine fortsetzende Abschwächung der Konjunktur in den für Villeroy & Boch wichtigen Märkten des Euroraums mit sich bringen. Vor diesem Hintergrund erwartet Villeroy & Boch für das Geschäftsjahr 2012 einen Konzernumsatz zwischen 745 und 755 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von oder leicht über Niveau des Vorjahres vor Immobilienertrag (27,9 Millionen Euro).
Herausforderungen werden größer
"Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnten wir den Umsatz in den ersten sechs Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht steigern", erklärt Villeroy & Boch Vorstandsvorsitzender Frank Göring. "In der zweiten Jahreshälfte werden die Herausforderungen noch größer, der Euroraum unser Hauptmarkt steckt immer noch fest in der Krise. Dieser Entwicklung begegnen wir entschlossen: mit dem kontinuierlichen Ausbau unserer Wachstumsmärkte sowie einer weiterhin konsequenten Kostendisziplin."
