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In Deutschland verbesserte sich der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2017 auf 119,3 Millionen Euro. (Bilder: Villeroy & Boch)

2017-08-16T00:00:00Z Villeroy & Boch bestätigt Ergebnisziel für das Gesamtjahr

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2017 hat der Villeroy & Boch-Konzern seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um ein Prozent auf 402,4 Millionen Euro gesteigert. (Bilder: Villeroy & Boch)

Im deutschen Heimatmarkt verbesserte sich der Konzernumsatz um 0,9 Millionen Euro beziehungsweise 0,8 Prozent auf 119,3 Millionen Euro. Im Ausland lag der Umsatz bei 283,1 Millionen Euro, was einem Plus von einem Prozent entspricht. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2017 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar 2017 um 43,5 Millionen Euro auf 117,4 Millionen Euro. Dabei erreichte der Auftragsbestand im Unternehmensbereich Bad und Wellness mit 96,4 Millionen Euro ein Rekordniveau.

EBIT um 7,7 Prozent auf 18,1 Millionen Euro verbessert

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 1,3 Millionen Euro oder 7,7 Prozent auf 18,1 Millionen Euro. Diese Verbesserung ist laut Konzernangaben maßgeblich auf die positive Umsatzentwicklung im Bereich Bad und Wellness zurückzuführen.

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Die Zahlen „Schwarz auf Weiß“

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 5,2 Prozent auf 283,2 Millionen Euro. In Deutschland nahm der Umsatz um 5,4 Prozent zu, unter anderem aufgrund der anhaltend guten Entwicklung des Badmöbelgeschäfts. Sehr positiv entwickelte sich dank der großen Nachfrage nach „Viclean-Dusch-WCs“ auch der Umsatz in China (+49,2 Prozent). In den Golfstaaten sorgte insbesondere ein starkes Projektgeschäft für ein Plus von 28,2 Prozent. Innerhalb Europas entwickelte sich der Umsatz vor allem in den Niederlanden positiv (+13,7 Prozent). Rückläufig waren die Umsätze in Frankreich (-3,7 Prozent) und wegen der massiven Abwertung des Britischen Pfunds auch in Großbritannien (-7,9 Prozent) – währungsbereinigt ist der Umsatz hier hingegen um 2,7 Prozent gewachsen.

Der Unternehmensbereich Tischkultur erreichte in der ersten Jahreshälfte 2017 einen Umsatz in Höhe von 119,2 Millionen Euro und lag damit 8,0 Prozent unter Vorjahresniveau.

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Der Großteil des Investitionsvolumens entfiel auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness.

Investitionsvolumen im ersten Halbjahr 2017: 8,8 Millionen Euro

Im ersten Halbjahr 2017 hat der Villeroy & Boch-Konzern 8,8 Millionen Euro investiert (Vorjahr: 7,4 Millionen Euro). Mit 6,6 Millionen Euro entfiel der Großteil des Investitionsvolumens auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness. Dort wurde mit dem Ziel der weiteren Steigerung der Produktionsmengen in neue Anlagen für den Produktionsstandort Mettlach sowie die Optimierung des Logistikzentrums in Losheim investiert. Im Unternehmensbereich Tischkultur flossen die Investitionen in neue Anlagen für die Produktionsstätten in Merzig und Torgau sowie für das Merziger Logistikzentrum.

Für das Gesamtjahr geht der Villeroy & Boch-Konzern von einer Steigerung des Konzernumsatzes um zwei bis drei Prozent aus. Beim Ergebnis wird unverändert ein Zuwachs von fünf bis zehn Prozent erwartet, wobei eine Steigerung am oberen Ende dieser Bandbreite anvisiert wird.

www.villeroy-boch.com

zuletzt editiert am 11. März 2021
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