Verde Alpi
Verde Alpi: Ideal zur Kombination mit Carrara-Marmor (Foto: Steinmetz & Steffens/Longuich)

Naturstein

18. April 2019 | Teilen auf:

Verde Alpi

Dieser Stein zählt zu den italienischen Klassikern. Er lässt sich sehr gut mit verschiedenen Marmorsorten und Kalksteinen kombinieren. Er zeigt geäderte, weiße Kluftfüllungen, lässt sich wie ein Marmor verarbeiten, wird in italienischen Preislisten als marmo Verde Alpi bezeichnet … und dennoch handelt es sich nicht um einen Marmor. (Foto: Steinmetz & Steffens/Longuich)

In vielen Fachveröffentlichungen wird dieser Stein als Serpentinit bezeichnet. Schaut man in EN 12440, taucht eine weitere Bezeichnung auf, die sicherlich nicht jedermann geläufig ist. Dort wird Verde Alpi der Gesteinsfamilie der Ophicalcite zugeordnet. Für den Praktiker ist die Unterscheidung zwischen einem Serpentinit und einem Ophicalcit eher von untergeordneter Bedeutung. Der Geologe nutzt sie zur Klassifikationen bei der Benennung der petrografischen Familie. Aus Sicht des Planers können daraus Eigenschaften des Dekors abgeleitet werden. Für den Verlegebetrieb ist die Entstehungsgeschichte jedoch sekundär. Für ihn ist in erster Linie der Mineralbestand des Steins von Bedeutung, da er Auswirkungen auf das Verhalten während der Erhärtung des Verlegemörtels hat.

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