Eine Grafik, die veranschaulicht, wie mit den Grundprodukten von BASF CO2 gespart wird. Quelle: BASF
Uzin Utz bezieht Grundprodukte von BASF, die mit dem Biomassenbilanzverfahren hergestellt wurden. Quelle: BASF

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04. June 2021 | Teilen auf:

Uzin Utz und BASF kooperieren beim Klimaschutz

Sie wollen gemeinsam CO2 sparen: die Uzin Utz Group, Komplettanbieter für Bodensysteme, und das Chemieunternehmen BASF SE. Grundlage für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist dabei der Biomassenbilanz-Ansatz von BASF.

Von BASF bezieht Uzin Utz Grundprodukte, die nach dem zertifizierten Biomassenbilanz-Verfahren mit erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wurden. Der Bauchemiehersteller will den Anteil an Bindemitteln auf Basis von erneuerbaren Rohstoffen in seinen Verlegesystemen nach und nach erhöhen, was fossile Ressourcen schont und Treibhausgasemissionen senkt. Allein durch den Einsatz von Biomasse statt erdölbasierten Ressourcen lassen sich die CO2-Emissionen bei Uzin Utz rohstoffseitig um nahezu 3.000 Tonnen pro Jahr reduzieren, so das Unternehmen. Dies entspricht zum Beispiel den Emissionen eines Flugzeugs, die es durchschnittlich auf 14 Millionen Kilometern Flugstrecke erzeugt.

„Wir wollen zukünftig einen noch größeren Beitrag hinsichtlich einer transparenten nachhaltigen Wertschöpfungskette leisten und unsere Vorbildfunktion in der Branche weiter ausbauen“, erklärt Philipp Utz, Mitglied des Vorstands der Uzin Utz Group.

Die Initiative „Planet“: Uzin Utz verbessert ökologischen Fußabdruck

Im 4-Säulen-Modell der Unternehmensstrategie „Passion 2025“ der Uzin Utz Group, zu der auch die Marke Codex gehört, sei das Handlungsfeld „Planet“ fest verankert. Erklärtes Ziel ist es, ressourcenschonende Produkte und Verpackungen weiterzuentwickeln, Produkte mit nachwachsenden Rohstoffen zu verwenden und mit klimaoptimierten Prozessen den ökologischen Fußabdruck insgesamt zu verbessern.

Diesen Anspruch teilt auch der Lieferant des Bodensysteme-Herstellers, BASF SE: „Wir haben uns als energieintensives Unternehmen das Ziel gesetzt, ab dem Jahr 2050 klimaneutral zu sein und gehen die Umstellung derzeit auf zahlreichen Ebenen an. Wir freuen uns, in der Uzin Utz Gruppe einen Partner gefunden zu haben, der dieses Engagement zur nachhaltigen Zukunft mit uns teilt, und mit dem wir in der Wertschöpfungskette für Baumaterialien nachhaltige Produktlösungen vorantreiben können“, erklärt Christoph Hansen, Leiter der Geschäftseinheit Dispersions & Resins Europe BASF SE.

Das Biomassenbilanz-Verfahren

Zusätzlich zum direkten Einsatz nachwachsender Rohstoffe wird bei bestimmten Produkten der neue Weg des Biomassenbilanz-Verfahrens eingeschlagen. Hier setzt die BASF Biomasse anstelle fossiler Ressourcen schon am Anfang der Wertschöpfungskette als Rohstoff für Bindemittel ein. Diese Biomasse wird dann rechnerisch den definierten Produkten von Uzin Utz zugeordnet. Dass die Massenbilanz ausgeglichen ist, wird auch durch unabhängige Dritte zertifiziert. Dieses Verfahren hat den Vorteil, erneuerbare Rohstoffe im bestehenden Produktionsverbund zu nutzen – eine effiziente und bezahlbare Methode. Eingesetzt wird sie zunächst bei Klebstoffen für PVC-Designbeläge, Kautschuk-, Textil- und Linoleumbeläge sowie Haftfixierungen. Die Produkteigenschaften bleiben dabei vollständig erhalten.

www.uzin-utz.com