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Nach dem Einstieg der Kaleseramik soll am Sitz der Edilcuoghi in Sassuolo die Kontinuität gewahrt bleiben. (Foto: Edilcuoghi)

2011-07-27T00:00:00Z Türkische Kaleseramik soll italienischen Fliesenhersteller Fincuoghi retten

Die türkische Kaleseramik soll die Fincuoghi-Gruppe übernehmen und den angeschlagenen italienischen Fliesenhersteller so retten. Nach der Vorlage eines Industrieplanes stehen die Zeichen für diesen Rettungsplan gut. (Foto: Edilcuoghi)

Der Plan sieht eine Anmietung der Fertigungsstätten in Sassuolo, Fiorano und Borgotaro mit Investitionen in Höhe von vier Millionen Euro vor. Die Weiterbeschäftigung von 261 Mitarbeitern und fünf Führungskräften werde garantiert.

Nach einer Phase der Umstrukturierung von zwei Jahren ist ein Kauf der Werke durch die Kaleseramik vorgesehen. Stimmen die Gläubiger und die Banken dem Vorschlag zu, sind die Arbeitsplätze und das Unternehmen gerettet. Für das Werk Bedonia wird eine separate Lösung erwartet.

Die Fincuoghi befindet sich seit dem 1. April in Liquidation und strebt seit längerem einen Vergleich an. Der Umsatz der Fincuoghi mit den Marken Edilcuoghi, Edilgres-Sirio, Campani und Aquileia belief sich im Jahr 2009 auf 64,6 Millionen Euro (2008: 94,6 Millionen Euro).

Die türkische Kaleseramik stellt nach eigenen Angaben unter den Marken Çanakkale Seramik und Kalebodur an einem einzigen Standort 66 Millionen Quadratmeter Fliesen her. Es ist das erste Mal, dass sich ein türkisches Unternehmen in Sassuolo "einkauft".

www.kaleseramik.com

www.edilcuoghi.it

zuletzt editiert am 11. März 2021
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