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Aufkämmen des Dünnbettmörtels auf den vorbereiteten Untergrund (Foto: PCI)

2012-09-10T00:00:00Z Trittschall in der Altbausanierung

Gerade bei Sanierungsarbeiten wird der Schallschutz - und dabei besonders der Trittschallschutz - für Fliesenleger immer wichtiger. Der nachfolgende Artikel beschreibt, welche typischen Fehler vorkommen und wie sie verhindert werden können. Darüber hinaus informiert der Beitrag über verschiedene Möglichkeiten zur Ermittlung des Trittschallpegels. (Foto: PCI)

Ein Fliesenleger wird beauftragt, in einem mehrstöckigen Wohnhaus einen neuen Fliesenbelag zu verlegen. Bei der Besichtigung stellt er fest, dass auf dem Untergrund, auf dem Fliesen verlegt werden sollen, ein Teppichboden vorhanden ist. Auf die Nachfrage, wie der Untergrundaufbau ist, antwortet der Bauherr, dass es sich beim Verlegeuntergrund um eine circa 19 Zentimeter starke Betonplatte handelt, die vor der Verlegung des Teppichbodens abgespachtelt werden musste. Ferner berichtet der Bauherr, dass das Gebäude um 1965 errichtet wurde. Aufgrund dieser Information erstellt der Fliesenleger ein Angebot. Anschließend führt er die Verlegearbeiten durch. Dazu entfernt er die Reste des Teppichbodens soweit möglich, grundiert den Untergrund und gleicht den so vorbereiteten Untergrund mit einer Bodenspachtelmasse aus. Die Fliesen werden im „Dünnbett“ verlegt und abschließend verfugt. Der Bauherr und der Verarbeiter sind mit dem Ergebnis zufrieden. Der Belag macht optisch einen einwandfreien und modernen Eindruck. Allerdings beschwert sich der Bewohner der darunter liegenden Wohnung über störende Geräusche aus der Wohnung mit dem neuen Fliesenbelag. Es werden bauakustische Messungen durchgeführt. Dabei stellt der Bauakustiker fest, dass die Störgeräusche die zulässigen Werte übersteigen.

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zuletzt editiert am 12. Juni 2025