Die Gewinner des Tile of Spain-Awards 2011 stehen fest. Am 17. November hat die Jury die Preisträger der zehnten Ausgabe dieses Architekturwettbewerbs ermittelt. Allen gemeinsam ist, dass die Arbeiten stark auf Keramik aus Spanien setzen. (Foto: Tile of Spain)
In den drei Kategorien Architektur, Innenarchitektur und Diplomarbeiten werden beim spanischen Architekturwettbewerbs Tile of Spain Award insgesamt Preisgelder in Höhe von 53.000 Euro ausgeschüttet. Die Teilnahme-Bedingungen schreiben vor, dass bei den eingereichten Arbeiten überwiegend Keramik aus Spanien verarbeitet wurde beziehungsweise vorgesehen ist.
In der Kategorie Architektur fiel der erste Preis auf das Projekt "Muca Auditorium und Musikhaus" von Study COR (Miguel Rodenas + Jesus Olivares). Die Jury würdigte die "intelligente Nutzung der knappen zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen" sowie "die Ausdrucksfähigkeit der irisierenden Keramik". Außerdem vergab sie zwei lobende Erwähnungen für das "Auditorio Municipal de Teulada" von Francisco Mangado sowie für die "UPI Gandía (Universidad Popular Infantil)" von Ángela García de Paredes und Ignacio Pedrosa von Paredes Pedrosa Arquitectos.
Der erste Preis in der Kategorie Interior Design geht an das Projekt "House College in der Calle Girona" von Bosch-Capdeferro (Elizabeth Capdeferro und Ramon Bosch). Die Mitglieder würdigten "die poetische und intelligente Nutzung der vorhandenen Keramikteile". Erwähnt wurde auch das Projekt "U-Bahn-Station Fira 2 der Linie 9 in Barcelona" von Toyo Ito. Die Jury würdigte die Keramik mit fotografischen Bildern, diese gäben Einblick auf alte Formen des keramischen Ausdrucks, die modern interpretiert wurden.
In der Kategorie der Diplomarbeiten ging der erste Preis an das "MOSAIC Spa Hotel und Restaurant" in Bath (England), eingereicht von Patricia Pascual Bouzas (School of Architecture in Madrid, ETSAM). Erwähnt wurde außerdem das "Center of Support" in der Region Kachch/Indien von Erika Sanz Garcia, ebenfalls Absolventin der ETSAM. Außerdem die "Metropolitan System Devices" in der Vega de Granada von Carlos Gomez Gor (Architektenschule Granada) sowie das "Museum der Westgotischen Kunst" in Merida von José Antonio Millán Mena (ETSAM).
