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Praxis- und schulungserfahren: Nach fast 23 Berufsjahren bei Henkel ist Wolfram Steinhäuser in den Ruhestand gewechselt. (Foto: Henkel)

2013-02-13T00:00:00Z Thomsit-Technik-Experte Wolfram Steinhäuser im Ruhestand

Nach fast 23 Jahren Henkel-Zugehörigkeit ist Thomsit-Technik-ExperteWolfram Steinhäuser in den Ruhestand gewechselt. Nach der Wende in Deutschland wechselte der Thüringer zu Henkel. (Foto: Henkel)

Dass sich die Untergründe in der ehemaligen DDR von denen in der Bundesrepublik grundlegend unterscheiden können, weiß kaum jemand besser als Wolfram Steinhäuser aus dem technischen Expertenteam von Thomsit, schreibt der Mutterkonzern Henkel in einer Pressemitteilung. Fast 23 Jahre hat der Rudolstädter (Thüringen) Thomsit-Kunden auf den Baustellen der fünf neuen Bundesländer und die Branche im Allgemeinen in zahlreichen Fachbeiträgen mit den Besonderheiten von Ost-Untergründen vertraut gemacht. Am 24. Januar vollendete Steinhäuser sein 65. Lebensjahr und schied damit aus dem aktiven Berufsleben bei Henkel aus.

"Es war eine wahnsinnig schöne Zeit", blickt Steinhäuser auf seine Henkel-Jahre zurück, "wobei die ersten fünf Jahre nach der Wende sicherlich die interessantesten und spannendsten für mich persönlich waren. Ich war der erste ,Ossi‘, der im Bautechnik-Geschäft von Henkel angestellt wurde und für mich war alles neu: Den Wechsel vom Sozialismus in den Kapitalismus empfand ich im positiven Sinne als ungeheuer aufregend. Außerdem wurde Leistung honoriert und nicht politische Überzeugung."

Steinhäuser stieg 1990 bei Henkel ein und dort vom Bezirksleiter zum Gebietsverkaufsleiter auf. Verschiedene Aufgaben mit wachsender Verantwortung folgten. Seit 2001 gehörte er zum technischen Berater-Team der Organisation Boden Wand Decke, Ausrichtung Fußbodentechnik, sein Steckenpferd.

Vor allem jüngeren Handwerker möchte Steinhäuser einen Tipp mit auf den Weg geben, der häufig außer Acht gelassen wird: "Handwerker haben nicht nur Prüf-, sondern auch Hinweispflichten. Melden Sie Bedenken an, wenn es die Bedingungen auf der Baustelle verlangen. Das gibt zwar häufig Ärger mit Architekten oder Bauherrn. Aber wenn er keine schriftlichen Bedenken angemeldet hat, kann es für den Handwerker im Reklamationsfall schlecht aussehen."

zuletzt editiert am 11. März 2021
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