Holz, Stein & Co. sind die beliebtesten Vorbilder der Natur, mit denen sich die italienischen Fliesenhersteller intensiv beschäftigen. Es sind die natürlich wirkenden Produkte, die das Rennen in Bologna machten - täuschend echte Boden- und Wandbeläge aus Keramik. Außerdem gab es dieses Mal auch technische Neuheiten, die die Branche weiterbringen. (Foto: Marazzi)
Selten zuvor wie in diesem Jahr ließ die Fachmesse so klar die bestimmenden Trends im Boden- und Wandbereich erkennen. Neben einer Vielzahl von niveauvollen Holznachbildungen und modernen Belägen in Sichtbetonoptiken waren auch Natursteine in den vorgestellten Fliesen-Kollektionen gut vertreten. - Das ist alles nicht wirklich neu, beeindruckte aber durch optische Vielfalt und realistische Oberflächen: Holz, Stein und Co. präsentierten sich täuschend echt. Die Entwicklung der Formate bewegte sich auf dem Niveau der Vorjahre. Formate in Kantenlängen von über 60 Zentimetern bis zu 90 Zentimetern sowie 120 Zentimetern bestätigten ihre Aktualität im Bodenbereich. Die Gruppe Granitifiandre schickte zum Beispiel Materialien mit Abmessungen von 300 x 150 Zentimetern in einer Stärke von 3 oder 6 Millimetern in den Wettbewerb. Marazzi ergänzte sein Architekturprogramm „SistemN“ um die Formate 90 x 90 Zentimeter und 45 x 90 Zentimeter. Schmale Rechteckformate in Längen bis 90 Zentimeter und mehr („Listoni“) tauchten vermehrt auch bei Bodenprogrammen in Steinoptik auf.
Technische Neuheiten: schneller, sicherer und hygienischer
Auch fliesen- und verlegetechnisch zeigte sich die italienische Industrie in diesem Jahr gut aufgelegt: Gleich drei Unternehmen - Ceramica Del Conca, Florim und Ceramiche Piemme - stellten Verlegesysteme ohne Kleber vor.
