Supergrip
Die Anti-Rutsch-Behandlung mit Supergrip erzeugt auf mineralischen Bodenbelägen eine Veränderung der Oberflächenstruktur. Dadurch soll die Rutschhemmung optimiert und ein sicheres Trittgefühl geschaffen werden. (Foto: tdx/Supergrip)

Zubehör 2016-12-28T00:00:00Z Supergrip: Anti-Rutsch-Behandlung

Mineralische Böden können wesentlich rutschiger sein, als ihre Klassifizierung vermuten lässt. Im öffentlichen und industriellen Bereich kann das Probleme und sogar Unfälle verursachen. Anstelle eines zeit- und kostenintensiven Austauschs kann eine nachträgliche Oberflächenbehandlung Abhilfe schaffen. (Foto: tdx/Supergrip)

Nach den Unfallstatistiken der gewerblichen Berufsgenossenschaften liegen trotz der Klassifizierungen Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle seit Jahren an der Spitze des Unfallgeschehens. In etwa der Hälfte der Fälle wird der Fußboden für den Unfall verantwortlich gemacht. Ursache ist häufig eine unzureichende, nicht an den spezifischen Risiken orientierte Rutschhemmung der Bodenbeläge. Einfaches Beispiel: Die R-Gruppe für Eingangsbereiche und Treppen innen liegt bei R9, außen hingegen bei R11. Wird das Gebäude mit nassen Schuhen betreten, kann es auf R9-Belägen durchaus rutschig werden. Darüber hinaus kann es auch zu Diskrepanzen im Sicherheitsgefühl der Nutzer kommen. Ältere Personen empfinden im Gegensatz zu Jüngeren einen Boden eher als unsicher und rutschig.

Zur Optimierung eines Bodenbelags oder für den Fall, dass bereits Beeinträchtigungen festgestellt wurden, ist eine nachträgliche Veränderung notwendig. Möglich wäre ein zeit- und kostenintensiver Austausch der gesamten Fläche. Schneller und kostengünstiger ist hingegen eine professionelle Behandlung des mineralischen Bodens. Die Lösung von Supergrip siehr anders aus: Die namensgleiche Produktpalette des Unternehmens basiert auf einer chemischen Flüssigkeit, die für unterschiedliche Einsatzbereiche optimiert wird. „Supergrip“ wird auf die gereinigte, trockene Oberfläche aufgetragen und reagiert nach Angaben des Unternehmens in Abhängigkeit von der mineralischen Zusammensetzung der Oberfläche innerhalb von fünf bis vierzig Minuten. Die Reaktion sorge für mikrofeine Poren auf der Oberfläche bei gleichbleibender Optik. Durch die Poren werde die Oberfläche vergrößert, was im trockenen Zustand für eine verbesserte Trittsicherheit sorge. In Verbindung mit einer Flüssigkeit, beispielsweise Wasser könne die Trittfestigkeit sogar um ein Mehrfaches gesteigert werden. Nach wenigen Stunden ist der für die Behandlung gesperrte Bereich wieder frei zugänglich. Die Anti-Rutsch-Behandlung kann nach Angaben von Supergrip außen und innen auf unterschiedlichen mineralischen Oberflächen ausgeführt werden, unter anderen auf keramischen Fliesen, Feinsteinzeug sowie Kunst- und Naturstein.

www.supergrip.de

zuletzt editiert am 11. März 2021