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Die wichtigsten Gütesiegel für Architekten und Planer: CE-Zeichen, RAL-Gütesiegel, FSC und PEFC. (Grafik: Heinze Marktforschung)

2012-04-23T00:00:00Z Studie bestätigt Trend zu Green-Building-Zertifizierungssystemen

Die überwiegende Mehrheit der Architekten ist überzeugt, dass Green-Building-Zertifizierungen und Produkt-Gütesiegel in Zukunft wichtiger werden: Das ist das Ergebnis einer repräsentativen bundesweiten Studie, die Heinze Marktforschung im Auftrag von Sentinel und Baumit unter 263 Architekten und Planer durchgeführt hat. Untersucht wurden Bedeutung und Bekanntheit der genutzten Labels und ihre Relevanz auf dem deutschen Baumarkt. (Grafik: Heinze Marktforschung)

Die überwiegende Mehrheit der Architekten ist überzeugt, dass Green-Building-Zertifizierungen und Produkt-Gütesiegel in Zukunft wichtiger werden, weil sie langfristig nicht nur den Gebäudewert sichern, sondern auch für ein gutes Image der Baubranche sorgen. Es herrscht allerdings noch die Ansicht vor, dass sie derzeit noch nicht die nötige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit genießen. Gebäudezertifizierungen wie Green Building eignen sich deshalb nach Ansicht der meisten Architekten und Planer noch nicht dazu, größere "Nachahmeffekte" bei privaten Bauherren auszulösen. Anders bei öffentlichen Gebäuden: Hier schätzen die Befragten die Bedeutung von Zertifizierungssystemen bereits heute als wichtig ein. Das mit Abstand bekannteste Zertifizierungssystem ist das DGNB-Siegel (71 %).

Bei den mehr als 20 Gütesiegeln, die die Nachhaltigkeit von Baustoffen und Bauprodukten bewerten, gehören das CE-Zeichen, das RAL-Gütesiegel und der Blaue Umweltengel zu den bekanntesten. Hingegen nach den wichtigsten Gütesiegeln befragt, landen das FSC-, das PEFC-, CE-Zeichen und das "Übereinstimmungszeichen" auf den vorderen Plätzen. Trotz der Vielfalt von Gesamt- und Spezial-Labels rund um das nachhaltige Bauen ist eine relative Mehrheit der Architekten überzeugt (38 %), dass beide ihre Berechtigung haben und parallel eingesetzt werden sollten.

Weiterhin beschäftigte sich die Studie mit dem Thema Innenraumhygiene und beleuchtet, welche Belastungen der Raumluft von den Planern als besonders bedenklich eingestuft werden. Zu den erstgenannten zählen unter anderem Anstriche, Farben, Lasuren und Gifte in unterschiedlichen Baustoffen.

An der repräsentativen bundesweiten Online-Befragung, die im Dezember 2011 durchgeführt wurde, nahmen 263 Planer teil. Die ausführliche, kostenpflichtige Studie umfasst insgesamt 16 Fragen zu den Themenbereichen Zertifizierung Green Building, Gütesiegel und Innenraumhygiene und wird von der Heinze Marktforschung für 700 Euro angeboten. Eine ergänzende Studie, die mit den gleichen Themen bei privaten Bauherren und Modernisierern durchgeführt wurde, kann ebenfalls für 900 Euro bezogen werden.

Ansprechpartnerin ist Bettina Schmidt-Kuhl:

bettina.schmidt-kuhl@heinze.de

www.heinze.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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