Ströher hat seine dezentral gesteuerte Druckluftversorgung durch ein zentral gesteuertes Airboxsystem ersetzt und damit nach eigenen Angaben seine Energiebilanz entscheidend verbessert. (Foto: Ströher)
Das neue System erzeuge die Druckluft mit drehzahlgeregelten Hocheffizienz-Schraubenkompressoren und könne dadurch optimal an den schwankenden Bedarf der Produktion angepasst werden, so Johannes Weg, Geschäftsführer Ströher-Produktion: „Die bei der Drucklufterzeugung entstehende Wärme wird über Wärmetauscher in das Firmenheizungsnetz eingespeist – so können circa 500 kWh Abwärme für Heizungszwecke genutzt werden. Wir erwarten, dass diese Investition sich in maximal zwei Jahren amortisiert haben wird.“
Neben der Optimierung des Druckluftverbrauchs und der Reduktion der Heiz- und Warmwasserkosten gespart hat die neue Technologie laut Ströher einen weiteren entscheidenden Vorteil: Es benötige für die gleiche Menge an Drucklufterzeugung wesentlich weniger Energie. Eine Effizienz, die nicht nur dem Wettbewerb, sondern auch der Umwelt zugute kommt.
