Sisse Fjelsted Rasmussen ist die CFO der Stark Group.
Sisse Fjelsted Rasmussen ist die CFO der Stark Group. (Quelle: Stark Deutschland GmbH)

Industrie 2023-12-28T23:00:00Z Starkes Jahr für die Stark Gruppe

Die Stark Gruppe erzielte einen Nettoumsatz von mehr als sieben Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2022/2023, trotz neuer Akquisition im Vereinigten Königreich.

Aufgrund der schwankenden Situation der Bauwirtschaft erwies sich das Geschäftsjahr 2022/2023 als unvorhersehbar.Die erste Hälfte sei von Wachstum geprägt gewesen, gefolgt von rückläufigen Märkten in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres.

„Wir liefern ein starkes Ergebnis in einem Jahr, das in vielerlei Hinsicht schwierig zu steuern war.“

Sisse Fjelsted Rasmussen, CFO Stark Group

Der Fokus liege darauf, ein finanziell gesundes Unternehmen zu schaffen, das bereit sei, die Wachstumschancen zu ergreifen, die sich bieten, wenn die Schockeffekte abklingen, so Rasmussen weiter.

Das Nettoumsatzwachstum von 17,7 Prozent wurde unter anderem von der Übernahme einer Baustoffhandelskette im Vereinigten Königreich im Februar 2023 getragen. Ein straffes Kostenmanagement und die Nutzung von Größenvorteilen sorgten für ein EBITDA von 456  Millionen Euro, das nahe an den Rekordwert des Vorjahres heranreichte, erklärt das Unternehmen.

Durch 30 Akquisitionen konnte die Gruppe von 2020 bis 2023 ein durchschnittliches jährliches Nettoumsatzwachstum von 20 Prozent erzielen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwartet sie einen Nettoumsatz von 8 bis 8,6 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 420 bis 470 Millionen Euro.

Die offensive Strategie mit weiteren Investitionen und Akquisitionen soll mit einer Reihe an weiteren Initiativen bis 2027 weitergeführt werden.

zuletzt editiert am 20. Dezember 2023
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