Eine lächelnde Frau in einem schwarzen Blazer steht vor einer Holzwand.
„Die größte Aufgabe [liegt] darin, die Emissionen der Baustoffe und Produkte zu reduzieren, die wir von Herstellern und Lieferanten beziehen", erklärt Louise Askær-Hune, Senior Director, Group Sustainability & ESG. (Quelle: Stark Group)

Nachhaltigkeit 2025-07-13T22:00:00Z Stark will Netto-Null-Emissionen bis 2025

Die dänische Stark Group will bis 2025 ihre CO2-Emissionen auf „netto null“ bringen. Dieses Ziel hat ihr nun die Klimaschutzorganisation Science Based Targets Initiative (SBTi) offiziell bestätigt.

Die Ziele umfassen CO2-Reduktionen in der gesamten Wertschöpfungskette und sind auf das 1,5°C-Ziel sowie das Pariser Abkommen der Vereinten Nationen abgestimmt. Das Unternehmen will bis 2030 die direkten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) um 45 Prozent und die indirekten Emissionen der Wertschöpfungskette (Scope 3) um 25 Prozent reduzieren. Jetzt hat die Stark Group die Bestätigung der Klimaschutzorganisation Science Based Targets Initiative (SBTi) für ihre langfristigen Ziele bis zum Jahr 2050 erhalten. Das Unternehmen verpflichtet sich, seine Gesamtemissionen (Scope 1, 2 und 3) bis 2050 um mindestens 90 Prozent zu reduzieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Verringerung der Klimaauswirkungen der von ihr verkauften Baumaterialien liegt, die den größten Teil der Emissionen des Konzerns ausmachen. 

Die Ziele basieren auf detaillierten Analysen und einem datengestützten Ansatz, mit dem die Stark Group sowohl ihre eigenen Emissionen als auch die der eingekauften Baumaterialien berechnet hat. Unterstützt werden diese Bemühungen durch externe Faktoren wie strengere Emissionsanforderungen in den Bauvorschriften, eigene Netto-Null-Ziele der Lieferanten und politische Initiativen wie den Green Deal der EU und den UK Climate Act, in dem sich sowohl die EU als auch Großbritannien zur Klimaneutralität bis 2050 verpflichtet haben.  

Louise Askær-Hune, Senior Director, Group Sustainability & ESG, sagt: „Unser Klimaziel basiert auf umfangreichen Daten und strengen Berechnungen und wir sind stolz darauf, dass unsere ehrgeizigen Ziele nun wissenschaftlich bestätigt wurden. Dies gilt nicht nur für unsere eigenen betrieblichen Abläufe, sondern auch für unsere Bemühungen, die gesamte Wertschöpfungskette auf dem Weg zu einer weniger klimaschädlichen Bauwirtschaft mitzunehmen. Mit dieser Zulassung wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“  

Präzise Berechnungsmethode 

Mehr als 95 Prozent der Emissionen der Stark Group stammen aus den Baumaterialien, die das Unternehmen verkauft (Scope 3). Das Unternehmen hat zur Berechnung der Klimadaten neue Methoden entwickelt. Derzeit werden die Klimadaten in der Regel anhand von Durchschnittsschätzungen auf der Grundlage des Preises einer Produktgruppe berechnet, was bedeutet, dass teurere Materialien schlechtere Klimabilanzwerte erhalten als billigere. Die Stark Group ist nun das erste Unternehmen in der Branche, das Klimadaten aus Quellen wie Umweltproduktdeklarationen (EPDs) für über 60 Prozent der Produkte in seinem Sortiment sammelt und digitalisiert. Mit dieser neuen, präzisen Berechnungsmethode erhalten die Baustoffhersteller einen Anreiz, klimafreundlichere Produkte zu produzieren, die die tatsächlichen Emissionen ausweisen. Gleichzeitig erhalten die Kunden einen genauen Überblick über den CO2-Fußabdruck der Produkte, sodass sie diese Informationen bei ihren Entscheidungen berücksichtigen können. 

Seit 2021 ist die Stark Group Unterzeichner des UN Global Compact, hat ein europäisches Lieferantenprogramm mit Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit Lieferanten in Bereichen wie der nachhaltigen Entwicklung eingeführt und das EcoVadis Platinum Rating für sein Engagement für nachhaltige Geschäftspraktiken erhalten

zuletzt editiert am 09. Juli 2025
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