In Potsdam hat die Sopro Bauchemie Deutschland auf das Geschäftsjahr 2015 zurückgeblickt und gleichzeitig einen Ausblick auf das Restjahr 2016 gegeben. Die Wiesbadener haben ihren Umsatzrekord aus dem Jahr 2014 nochmals übertroffen und ein Wachstum von 4,6 Prozent auf insgesamt 127,8 Millionen Euro erzielt. (Fotos: nb)

Im Vergleich zum Vorjahr (+ 8,6 Prozent) fiel das Wachstum zwar insgesamt geringer aus, dennoch zog Geschäftsführer Andreas Wilbrand eine positive Bilanz: „Wir haben uns deutlich besser entwickelt als der Markt, insofern sind wir zufrieden.“ Zudem hat Sopro Deutschland in der gesamten europäischen „Sopro Gruppe“, kumuliert mit allen Umsätzen der Auslandsaktivitäten, ein aggregiertes Wachstum auf 189 Millionen Euro erreicht.
Rund 80 Prozent des Umsatzes macht laut Wilbrand das dominierende Produkt im Portfolio aus, die Fliesentechnik. „Die Marktbedeutung von Sopro nimmt in diesem Bereich kontinuierlich zu“, so Wilbrand. Die Fliesentechnik Produkte des Unternehmens legten Wilbrand zufolge mengenseitig deutlich zu. Dabei sei zu bemerken, dass die 2014er Absätze an keramischen Belagsbaustoffen in 2015 nach Analyse bekannter Marktforschungsinstitute mit knapp 127,4 Millionen Quadratmeter eine Steigerung von circa 1,3 Prozent zum Vorjahr verzeichneten. Die Marktanteile von Sopro im Fachhandelsbereich sollen bei etwa 25 Prozent liegen. Der Fachhandel bleibt, so Wilbrand, für die Firma der dominierende Distributionskanal für Bauchemie im deutschen Fliesenmarkt.
Trotz der derzeit guten bauwirtschaftlichen Rahmenbedingungen – die aktuelle Stimmungslage bei Händlern und Verarbeitern ist nach Einschätzungen der Sopro positiv, zumindest für das erste Halbjahr 2016 – sowie einem derzeit starken Wachstum im Sopro Inlandsgeschäft gehen Wilbrand und seine Kollegen von einem im Vergleich zum letzten Jahr etwas schwächeren zweiten Halbjahr aus.
Ausführlichere Infos zu den Aktivitäten, Markteinschätzungen des Unternehmens und der Nachtbaustelle in Potsdam finden Sie in der kommenden Ausgabe FLIESEN & PLATTEN.