Zum zweiten Mal in Folge begrüßte die Sopro Bauchemie Fliesenlegermeister aus ganz Deutschland zu einem intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch im Sopro Campus.
Mehr als 50 Teilnehmer waren am 21. November 2024 der Einladung zur „Sopro Meisterrunde“ gefolgt. „Für Handwerksbetriebe sind mehrere Faktoren essenziell, um erfolgreich zu sein. Neben solidem, handwerklichem Können gehören dazu unter anderem betriebswirtschaftliche Kompetenz, die ständige Anpassung der Verarbeitungstechniken sowie der Einsatz digitaler Werkzeuge und Technologien. Als ein führender Hersteller bauchemischer Produkte wollen wir mit der Plattform insbesondere junge Fliesenlegermeister voranbringen und in der Selbständigkeit unterstützen“, erklärt Mario Sommer, der als Leiter der Sopro Anwendungstechnik und Objektberatung durch die Veranstaltung führte.
Praxisnahe Vorträge
Nach einem gemeinsamen Mittagessen sprach Referent Frank Runnebaum im ersten Vortrag „Erfolgreiche Projekte ohne unliebsame Überraschungen“ über wichtige Aspekte bei der Vertragsgestaltung. Anschließend ging Mario Sommer auf die Herausforderungen der Nassraumabdichtung im Holzbau ein. Fliesenlegermeister Stefan Bohlken, der spontan als Referent eingesprungen ist, sprach über die „Digitalisierung Ü50 – einfacher als gedacht und nie zu spät“. In seinem Impulsvortrag nahm er die Angst vor der Digitalisierung und gab viele Tipps und Erfahrungen weiter. Mit Geschichten zum Lachen und vielen praktischen Beispielen zeigte er, wie er als „Über-50-Jähriger“ seinen Handwerksbetrieb auf Vordermann gebracht hat und ohne Papierkram seine Aufgaben im Griff hat.
Der Rest des Nachmittags gehörte kurzen Impulsvorträgen. Erfahrene Branchenkollegen spannten einen weiten Bogen und erzählten, wie wichtig es ist, den Beruf des Fliesenlegermeisters als Passion zu empfinden, wie sie sich vom Fliesenlegergesellen zum Meister und Sachverständigen weiterentwickelt haben und wie auch nach vielen Jahren Berufserfahrung der „digitale Reset“ gelingen kann und muss.
Austausch und Networking
Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Abendessen im historischen Wiesbadener Ratskeller, wo noch einmal ausreichend Gelegenheit war, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und das Netzwerk der Fliesenlegermeister zu stärken. Diese Mischung aus Kompetenzvermittlung, Networking und Praxisdialog war es auch, die am Ende zu einem durchweg positiven Tagesresümee der Teilnehmenden führte und so steht die Planung der nächsten „Meisterrunde“ bereits auf der Agenda der Sopro.
