Generationengerechtes, barrierereduziertes Bauen verlangt besondere Fachkompetenz der ausführenden Betriebe. Das Institut für Barrierefreiheit, eine Initiative von "Leben ohne Barrieren", bietet im Sommer eine Sonderschulung für Fliesenfachbetriebe an. Diese erhalten damit die Zertifizierung zur Fachkraft/zum Fachbetrieb für barrierefreie Bäder. (Screenshot: www.lebenohnebarrieren.de, 15.06.2015)
Die Generation 50+ gehört zu den am meisten umworbenen Kunden im gesamten Baubereich: Der Bedarf an generationengerechten Wohnungen steigt, die häufigsten baulichen Anpassungsmaßnahmen finden im Bad und WC statt. Ein Dorado für Fliesenfachbetriebe, für die Komplettbäder ohnehin eine immer wichtigere Rolle spielen. Beim "barrierefreien Bad" geht es aber nicht nur um die beliebte bodenebene Dusche.
Zur Fachkompetenz gehören neben Normen und Regeln auch zahlreiche gewerkübergreifende Fragen, die Eignung besonderer Produkte und sogar Verhaltensfragen gegenüber einer sehr sensiblen Zielgruppe.
Zweitägige Sonderschulung für Fliesenfachbetriebe
Das Institut für Barrierefreiheit (ifb) bietet jetzt im Rahmen einer Sommeraktion eine zweitägige Sonderschulung speziell für Fliesenfachbetriebe an, in der die Teilnehmer eine Zertifizierung zur Fachkraft/zum Fachbetrieb für barrierefreie Bäder erhalten.
Die Veranstaltung findet in Krefeld statt, wo sich auch die inzwischen umfangreichste Dauerausstellung für barrierefreies Bauen befindet.
Interessierte Betriebe können per E-Mail mit dem Betreff "Sonderschulung" an eine der nachfolgenden Adressen Informationen zu Terminen und Ablauf anfordern:
info@institut-fuer-barrierefreiheit.de oder info@lebenohnebarrieren.de
