Zeiterfassung „Pi mal Daumen“ ist schnell passiert – „Craftomatic“ zeichnet die Arbeitszeiten automatisch und ohne Zutun der Mitarbeiter auf.
Handy vergessen oder Akku leer? Gar kein Problem. Die Zeiten werden trotzdem genau erfasst. Unter dem Motto „Zeiten eingeben? Kannste vergessen“ widmeten sich Anna Brückner (Augenoptikermeisterin, B.Sc. Physik), ihr Bruder Oliver Brückner (Malermeister und Betriebswirt) und Ivan Kostov (M.Sc. Informatik) einem alltäglichen Problem im Handwerk: der ineffizienten Zeiterfassung – und läuteten mit der Gründung von Craftomatic die smarte Zeiterfassung ein.
Über die letzten drei Jahre haben die drei Gründer, basierend auf 175.000 Datensätzen aus der Praxis, ein smartes Zeiterfassungstool entwickelt, das unabhängig vom Mitarbeiter automatisch im Hintergrund läuft, vollständig automatisiert alle Zeiten erfasst und diese gleichzeitig den richtigen Projekten zuordnet – datenschutzkonform. Projekte werden im Büro angelegt, in den Fuhrpark kommt ein kleines Gerät und der Rest läuft automatisch. Ein Handy ist nicht nötig. Das System erkennt, wer wann wo arbeitet, ordnet die Zeiten den Projekten zu und erstellt einen Vorschlag für den Arbeitstag. Der Mitarbeiter muss diesen nach Feierabend nur noch kurz bestätigen.
Die innovative Idee von Craftomatic wurde bereits mehrfach von Bund und Land gefördert und ist nach eigenen Angaben „einzigartig auf dem Markt“.
