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Drei statt zwei: Eine weitere Ankerschiene mittig im Ladeboden bietet völlig neue Möglichkeiten zur Ladungssicherung. (Foto: Ackermann)

Zubehör 2010-07-09T00:00:00Z Sicherheit bei Teilbeladung

Der ostdeutsche Fahrzeugbauer Ackermann bietet mit einer neu entwickelten zentralen Schwerlastankerschiene eine Lösung für das Problem vieler Verlader, Teilladungen vorschriftsmäßig und effizient zu sichern. (Foto: Ackermann)

Teilladungen auf Pritschenfahrzeugen sind bisweilen schwierig zu sichern, weil es an nahen Zurrpunkten fehlt. Oft mangelt es dann auch am Formschluss im Bodenbereich. Mit der zentralen Schwerlastankerschiene stellt Ackermann eine neue Lösung vor, die sich sogar zur Nachrüstung eignet.

Ackermann bietet mit einer zusätzlichen Ankerschiene eine Lösung: Die beiden Zurrpunktreihen im Außenrahmen werden damit um eine dritte erweitert, die mittig im Ladeboden über die ganze Fahrzeuglänge verläuft. Damit muss bei seitlicher Teilbeladung nicht mehr bis zur gegenüberliegenden Seite verzurrt werden. Auch sind die Zurrkräfte niedriger. Bei Mischbeladung kann der knappe Platz effizienter genutzt werden.

Vorteile auch im Bodenbereich: Über Schubklötze oder Sperrbalken wird sicherer Formschluss mit minimalem Aufwand hergestellt. Abenteuerliche Ersatzkonstruktionen und dritte Sicherungsmittel sind obsolet.

Die Ankerschiene ist mit einem Lochmuster ausgestattet, das ein richtungsunabhängiges Arretieren der Spitzhaken und Schubklötze nach VDI/EN ermöglicht. Ackermann baut diese vornehmlich in seine neuen Baustoffanhänger "HeavyLight" serienmäßig ein. Sie kann auch nachgerüstet werden. Dann empfiehlt sich gleichsam die Erneuerung des eigentlichen Ladebodens: Böden aus GFK-Verbundstoff (Glasfaserverstärkter Kunststoff) sparen nicht nur 50 Prozent Gewicht, sondern bieten eine 2,4 fach höhere Rutschhemmung im Vergleich zu konventionellen Holzböden. Zudem können sie nicht aufquellen, aufscheuern oder in Fugen verschmutzen.

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zuletzt editiert am 11. März 2021
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