2011-02-04T00:00:00Z Schomburg-Mitarbeiter in Ägypten angegriffen

Mitten in Kairo ist der 46-jährige Geschäftsmann Ayman Fahmy, seit vielen Jahren für den deutschen Bauchemiehersteller Schomburg tätig, von der ägyptischen Geheimpolizei verschleppt worden.

Nachdem die Polizei ihn stundenlang mit Holz- und Metallknüppeln misshandelt und später ausgeraubt habe, sei er endlich frei gekommen, so der dreifache Familienvater. Er fürchtete um seine und die Sicherheit seiner Familie. Mittlerweile hat sich die Lage in Ägypten vorübergehend wieder entspannt.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen steht Dr. Jens Hofele, Managing Director der Schomburg-Zentrale in Detmold in ständigem Kontakt zu Fahmy und der übrigen Belegschaft des Regionalbüros. "Wir sind schockiert", sagt Hofele, "mit einem derartigen Ausbruch von Gewalt hätten wir beim besten Willen nicht gerechnet". Die Lage ist weiterhin hochexplosiv und die eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten machen es schwer die aktuelle Lage zu überblicken.

www.schomburg.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
Newsletter