Schwachstellen bei hochbelasteten Fliesenbelägen vermeiden: Durch den Einsatz eines hochfließfähigen Fugenmörtels werden auch kleine Hohlstellen zum Beispiel im Bereich der Dehnfugenprofile oder durch den Einsatz von Verlegehilfen sicher und kraftschlüssig verfüllt.
Bei der Sanierung von Bestandsflächen, insbesondere bei zu erwartenden hohen Belastungen, werden an den Verarbeiter sehr hohe Anforderungen gestellt. Bodenflächen, die zuvor mit unterschiedlichen Fliesen oder anderen Belägen versehen waren, entsprechen nicht mehr den gehobenen Ansprüchen. Dabei gilt es besondere Herausforderungen zu meistern:
- Moderne, große Glasflächen bedeuten aufgrund der thermischen Längenänderung infolge der hohen Temperaturen ein erhöhtes Risiko für Haftverbundschäden.
- Unterschiedliche Bodenhöhen sind auszugleichen und an heutige Anforderungen anzupassen (besonders bei Großformaten).
- Oftmals erfolgen die Reparaturarbeiten bei laufendem Betrieb. Die Arbeiten müssen so geruchs- und staubarm, so schnell und leise wie nur möglich erfolgen.
- Bei nicht vollsatt eingebetteten Bodenplatten besteht insbesondere beim Anarbeiten an Dehnfugenprofilen das Risiko von Schäden am keramischen Belag. Aufgrund des Materialmixes (Keramik, Fugenmörtel, Dehnfugenprofil) unterliegen gerade diese Bereiche einer erhöhten Beanspruchung.
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