Peter Aping, Geschäftsführer von Sakret Europa Quelle: Sakret
Peter Aping, Geschäftsführer von Sakret Europa, freut sich über die Entscheidung des OLG Düsseldorf. Quelle: Sakret

Industrie

26. May 2021 | Teilen auf:

Sakret Europa wehrt sich erfolgreich gegen das Bundeskartellamt

Vor anderthalb Jahren hatte das Bundeskartellamt einen Teil des Vertriebssystems von Sakret Europa als rechtswidrig eingestuft – jetzt hat sich das Unternehmen erfolgreich gegen die Behörde durchgesetzt.

Mit Verfügung vom 13. September 2019 hatte das Bundeskartellamt (BKartA) Teile des Vertriebssystems der Sakret Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG als rechtswidrig eingestuft , sodass eine Änderung seines Vertriebssystems erforderlich gewesen wäre. Gegen den Vorwurf der Rechtswidrigkeit des Vertriebssystems setzte sich Sakret Europa zur Wehr und legte gegen die Untersagungsverfügung Beschwerde beim OLG Düsseldorf ein. In der mündlichen Verhandlung kritisierte der Senat des OLG Düsseldorf die Verfügung. Das BKartA erklärte die Verfügung vom 13. September 2019 in der Folge für gegenstandslos und sagte zu, keine Rechte mehr aus dieser Verfügung herzuleiten. Insbesondere sah das OLG Düsseldorf keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs durch Sakret Europa.

Sakret Europa darf also das Sakret-System mit den unter seinem Dach organisierten Unternehmen weiter betreiben. „Wir freuen uns sehr über die rechtlichen Ausführungen des OLG Düsseldorf. Sakret ist der Schutz des Wettbewerbs wichtig, weil wir uns als Teil des Wettbewerbs sehen. Die Untersuchungen des Bundeskartellamts können wir nun hinter uns lassen und uns wieder vollumfänglich auf unser Geschäft konzentrieren. Wir möchten unsere Kunden weiter durch die Qualität unserer Produkte und unsere kundennahen Services im Wettbewerb überzeugen. Wir freuen uns darauf, dieses in Zukunft weiter erfolgreich fortzuführen zu können“, sagt Peter Aping, Geschäftsführer der Sakret Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG.

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