Am 27. November feierte die Sopro Bauchemie Richtfest für ihre künftige Firmenzentrale in der Georg-Baetzel-Straße in Wiesbaden.
Fast exakt ein Jahr nach dem ersten Spatenstich am 2. November 2022 feierte man bei der Sopro mit dem Richtfest den nächsten Meilenstein des Projekts „Sopro 2.0“. Und auch wenn das Wetter mit Kälte und Schneeregen nicht so recht mitmachen wollte, trübte das keinesfalls die Stimmung der Anwesenden. Mitte nächsten Jahres soll der neue Firmen-Campus mit Verwaltung, Forschungs- und Entwicklungslaboren sowie einem modernen Kundenschulungszentrum in Mainz-Kastel fertiggestellt werden. Der künftige Standort an der Georg-Beatzel-Straße befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Produktionswerk in Amöneburg.

Zum Abschluss der Rohbauarbeiten waren rund 130 Gäste der Einladung von Sopro auf die winterliche Baustelle gefolgt. Dort erwartete sie das einem alten Handwerksbrauch folgende Aufziehen des Richtkranzes und die traditionellen Segenssprüche des Poliers mit all den guten Wünschen für den Bau und den Bauherren. Zu den Gästen zählten neben den Vertretern der Kommunen vor allem die zahlreichen am Bau beteiligten Unternehmen und deren Mitarbeitende, die Verantwortlichen des Bau- und Projektmanagements und nicht zuletzt die Vertreter des für die Architektur zuständigen Büros Onsitestudio aus Mailand. Die Sopro Geschäftsführer Michael Hecker und Andreas Wilbrand bedankten sich bei allen Projektbeteiligten für die bisher geleistete sehr gute Arbeit und zeigten sich erleichtert darüber, dass es im Projektverlauf bislang zu keinerlei wesentlichen Störungen oder gar Schadensereignissen gekommen ist. Sie verbanden dies mit dem Wunsch auf einen weiteren erfolgreichen Bauablauf.
Rainer Schuster, der als ehrenamtlicher Stadtrat von Wiesbaden den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Gert-Uwe Mende vertrat, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung dieser Investition für den Industrie- und Gewerbestandort Wiesbaden. „Die Sopro Bauchemie ist nicht nur wichtig für Wiesbaden, sie passt auch gut an diesen attraktiven Standort. Wir sind stolz und freuen uns schon heute auf die Fertigstellung dieses tollen Projekts“, so Rainer Schuster. Auch Holger Schadow, kaufmännischer Leiter der Niederlassung Frankfurt der ZECH Bau SE, dem für den Bau verantwortlichen Generalunternehmer, „ist stolz, Teil dieses Projektes zu sein“. Er dankte dem Auftraggeber Sopro für das Vertrauen. Dass man die damit verbundenen Herausforderungen bislang alle bestens gemeistert hat, ist für ihn ein Beweis dafür, dass man „auch in schwierigen Zeiten erfolgreich zusammenarbeiten kann, wenn alle – Planer und Handwerker – ein gemeinsames Ziel vor Augen haben und an einem Strang ziehen“.