Das Hildesheimer Unternehmen Kerapid präsentiert auf der BAU 2011 "Granisol"-Raumelemente aus Beton, die eine Alternative zum herkömmlichen Trockenbau darstellen. (Foto: Kerapid)
Die Zukunft der Architektur liegt in großen Formaten und der Minimierung der Fugen. Dies gilt sowohl hinsichtlich der Ästhetik wie auch der Wirtschaftlichkeit. Anlässlich der BAU 2011 in München präsentiert Kerapid auf dem Stand der Betonmarketing Deutschland die "Granisol" genannten Raumelemente dem Fachpublikum.
Auf dem Messestand werden unterschiedliche Raumszenarien im Innenausbau gezeigt. Wandelemente aus geschliffenem Sichtbeton mit verspiegeltem Glas oder farbigem Glasgranulat korrespondieren mit klassischem Betonwerkstein.
Designorientiert, großformatig und fugenlos eröffnet das modulare System neue konstruktive Lösungen. Die bis zu 3,50 Meter hohen und in der Breite variablen 31 Millimeter dicken Elemente sind selbsttragend und werden ohne weitere Hinterkonstruktion aufgestellt. Sie bilden Raummodule für Fertigbäder oder sind Trenn-, Vorstell- und Installationswände für vielfältige Raumsituationen. Mit ihrer gebrauchsfertigen Oberfläche sind die Wände laut Aussage des Herstellers eine echte Alternative zum Trockenbau. Interessante Optiken zeigen sich hier durch die Zugabe von Mineralien wie Marmor, Granit, Basalt, Quarz und Qualitätsfarbpigmenten. Seidenmatt geschliffen, glatt entschalt oder mit optischer Tiefe durch die Zugabe von Glasgranulat wird "Granisol" in vielen Strukturen und Farben produziert.
