Samstags frei und dazu ein fester freier Tag für jeden: Mit der neuen Regelung will Rahrbach für Fachkräfte attraktiver werden und reagiert auf veränderte Bedingungen.
Nach mehr als 60 Jahren schafft das Unternehmen den Samstag als Arbeitstag ab. Wegen der jüngsten Krisen habe der Tag als ehemals wichtigster Umsatzbringer immer mehr an Bedeutung verloren, erklärt Rahrbach. Die Arbeitnehmer erhalten zudem einen festen freien Tag, um ihre privaten Aufgaben erledigen zu können.
Das Unternehmen möchte für Fachkräfte attraktiver werden. Vor allem für die Filiale in Lüdenscheid ist durch die gesperrte A 45 die Lage auf dem Arbeitsmarkt schwierig. Darüber hinaus hat auch die Wandlung der strategischen Ausrichtung zum Großhandel die Anforderungen geändert. Neben Lüdenscheid wird die Änderung auch am Stammsitz in Drolshagen sowie in den übrigen Niederlassungen in Hagen und Lünen greifen. Christian Rahrbach, einer der beiden Inhaber, sagt: „Bislang waren wir im Handel mit unseren Arbeitszeiten bei Bewerbungsgesprächen immer im Nachteil. Mit diesem Modell wird unser Unternehmen für potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interessanter.“
