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Das Gütesiegel (Bild: DGfdB)

2018-08-03T00:00:00Z Public Value Award für das öffentliche Bad 2018 vergeben

Was leistet ein öffentliches Bad für das Gemeinwohl, was macht es „wertvoll“ für die Gesellschaft? – Sieben Bäder, drei in der Kategorie „Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder“ und vier in der Kategorie „Freibäder“, wurden von einer unabhängigen Fachjury der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) für ihren Gemeinwohlbeitrag als preiswürdig erachtet. (Bild: DGfdB)

Insgesamt 24 Bäder hatten sich für den fünften „Public Value Award für das öffentliche Bad“ beworben. Dass die prämierten Bäder auch in sieben unterschiedlichen Bundesländern beheimatet sind, mag Zufall sein, zeigt aber, dass Gemeinwohl leben und Gemeinwohl erfahren keine Frage des Standorts ist. Mit der Auszeichnung will die DGfdB den Bädern im lokalpolitischen Umfeld den Rücken stärken.

Der Wettbewerb würdigt eine möglichst breite gesellschaftliche Wertschöpfung. Damit setzt sich der Public Value Award einer rein betriebswirtschaftlichen Betrachtung entgegen, auf die sich ein öffentliches Bad aufgrund der knappen finanziellen Mittel in Städten und Gemeinden häufig reduziert sieht. Stattdessen wird die ganzheitliche Ausrichtung des Bades analysiert.

Mittels Scorecard wurde mehrdimensionaler Beitrag ermittelt

So ermittelte die diesjährige Jury in ihrer zweitägigen Sitzung auch den mehrdimensionalen Beitrag eines jeden teilnehmenden Bads gemäß einer Scorecard, die unter der wissenschaftlichen Mitwirkung der Schweizer Universität St. Gallen, Center for Leadership and Values in Society, zu Beginn des Wettbewerbs 2010 entstand und fortlaufend aktualisiert wurde. Das Bewertungsschema stellt folgende Fragen: Fördert das Bad die Gesundheit? Fördert es Genuss und Wohlbefinden? Dient es der Gemeinschaft? Ist es umweltfreundlich ausgerichtet? Ist es wirtschaftlich sinnvoll?

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Die Preisträger in der Kategorie „Hallen-, Kombi-, Freizeitbad“ (Bilder: Screenshots www.baederportal.com/public-value-award/, 03.08.2018)

Die ausgezeichneten Bäder
Die Fachjury ermittelte folgende Preisträger:

Kategorie „Hallen-, Kombi- und Freizeitbad“:
1. Preis: Badehaus Nordhausen, Badehaus Nordhausen GmbH
2. Preis: Aquapark Oberhausen, OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH
3. Preis: Das Bad an den Kaiserthermen, Trier, SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH

Kategorie „Freibad“:
1. Preis: Naturerlebnisbad Luthe, Wunstorf, Naturerlebnisbad Luthe eG
2. Preis: Freibad Marienhöhe, Nördlingen, Stadt Nördlingen
3. Preis: Panoramabad Blumberg, Stadt Blumberg
Anerkennung: Freibad Vasbeck, Diemelsee, Gemeinde Diemelsee

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Die Preisträger in der Kategorie „Freibad“

Preise und Preisverleihung des „Oskars für das Badewesen“
Die prämierten Bäder dürfen das Gütesiegel „Public Value Award für das öffentliche Bad 2018“ führen und medienwirksam einsetzen. Damit haben vor allem die Freibäder die Möglichkeit, noch während der laufenden Freibadsaison ihren Preis zu kommunizieren und zu feiern.

Eine offizielle Preisverleihung des „Oskars für das Badewesen“, wie der Preis inzwischen genannt wird, erfolgt auf der Bäderfachmesse Interbad am 23. Oktober in Stuttgart. Der Präsident und der Vorstandsvorsitzende der DGfdB, Dr. h. c. Fritz Schramma und Berthold Schmitt, sowie der Juryvorsitzende Prof. Meynhardt werden die Verantwortlichen der Bäder oder deren Repräsentanten in den Kommunen würdigen sowie eine Award-Skulptur und eine Urkunde überreichen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der festlichen Eröffnungsveranstaltung der Interbad 2018 und des 67. Kongresses für das Badewesen statt, zu der zahlreiche Verantwortliche, Badbetreiber, Fachleute aus der Bäderszene sowie Aussteller eingeladen sind. Das Grußwort für das Land Baden-Württemberg wird Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, sprechen.

www.baederportal.com

zuletzt editiert am 11. März 2021
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