Eine Gruppe von Menschen steht vor einer Präsentation in einem Konferenzraum.
Aktive der Initiative PRiF (v.l.): Raphael Holzer (BIV), Michael Schlag (BFG EuB), Detlef Desler (BFG EuB und BEB), Antje Hannig (VDPM), Doris Peffermann (IGE im BV Gips), Daniel Rendler (BEB), Wolfgang Müller (IBF), Oliver Kolbe (euroFEN), Peter Körber (euroFEN) und Bernd Stahl (FFN) (Quelle: PRiF)

Verbände 2026-01-08T00:00:00Z PRiF: Klare Regeln für den Fußbodenbau

Die Initiative „Praxisgerechte Regelwerke im Fußbodenbau“ (PRiF) setzt ihre erfolgreiche Arbeit fort und startet mit neuem Elan durch.

Wie die aktiven Mitgliedsverbände bei ihrer Sitzung in Berlin betonen, ist PRiF „weiterhin die unverzichtbare Plattform für gewerkeübergreifende, technische Zusammenarbeit im Fußbodenbau.“

Nach dem freiwilligen Rückzug einiger Verbände im Jahr 2023 hat sich der verbleibende PRiF-Kreis neu formiert – und mit dem Bundesverband Deutscher Steinmetze sogar gezielt erweitert. Die Sitzung in Berlin markiert daher nicht nur einen Neustart, sondern ein klares Bekenntnis: PRiF ist lebendig – und relevanter denn je.

Fachlich fundierter Konsens

Durch freiwillige Zusammenarbeit und technische Diskussion finden die Verbände der PRiF-Initiative gemeinsame Positionen zu Merkblättern, Normen und Regelwerken und einen sachlich und fachlich fundierten Konsens für die Branche.

Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich auch weiterhin zur Einhaltung des PRiF-Verhaltenskodex mit verbindlichen Regelungen zum Umgang, zur Abstimmung und zur Veröffentlichung gemeinsamer Empfehlungen. Die Initiative arbeitet nach dem Prinzip der Einstimmigkeit: Nur Merkblätter oder Regelwerke, denen alle Mitglieder inhaltlich zustimmen, werden in die offizielle PRiF-Empfehlungsliste aufgenommen. So bieten die PRiF-gelisteten Merkblätter der Branche Sicherheit und Orientierung.

Die Mitgliedsverbände setzen ihre Arbeit unter Federführung der Bundesfachgruppe Estrich und Belag im Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) kontinuierlich fort. Die nächste Veröffentlichung einer aktualisierten PRiF-Empfehlungsliste für anerkannte Merkblätter im Fußbodenbau ist im Dezember 2025 erfolgt.

Gewerkeübergreifend und offen für neue Partner

In Berlin wurde bekräftigt: Auch nach der Neuaufstellung ist PRiF weiterhin die relevante Plattform, auf der sich alle Bereiche des Fußbodenbaus – vom Estrich über Fliesen und Belag bis hin zum Naturstein – gemeinsam über technische Inhalte abstimmen.

Die Initiative versteht sich als neutrales Gremium im Dienst der Baupraxis. Daher steht PRiF allen Verbänden offen, die ein echtes Interesse an fachlicher, gewerkeübergreifender Arbeit im Fußbodenbau haben – unabhängig von Branche oder Größe. Alle Fachverbände, die diese Ziele teilen, sind eingeladen, mitzuwirken.

Die Mitglieder sind überzeugt: Nur mit geeinten, technisch begründeten Aussagen lassen sich Verarbeiter, Planer und Bauherren langfristig überzeugen – und vor allem: schützen.

Wer steht hinter der Initiative?

Wer steht hinter der Initiative?

Mitglieder von PRiF sind derzeit:

  • Bundesfachgruppe Estrich und Belag im ZDB
  • Bundesverband Estrich und Belag e. V.
  • Bundesverband Deutscher Steinmetze
  • Bundesverband der Gipsindustrie e. V.
  • euroFEN Sachverständigenkreis e. V.
  • Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
  • Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e. V.
zuletzt editiert am 07. Januar 2026