Im Beisein der Fach- und Lokalpresse sowie Vertretern der Stadt Augsburg, der Lokalpolitik und des Bayerischen Arbeitsministeriums hat die PCI Gruppe ihr neues Lieferzentrum am Standort Augsburg eingeweiht. (Foto: nb)
Mit 2.300 Quadratmetern Fläche erweitert das Lieferzentrum die logistische Infrastruktur des Unternehmens und soll die Verladeleistung um über 30 Prozent steigern, sodass die PCI Gruppe ihr Lieferversprechen „24 h zum Kunden“ auch bei weiterem Wachstum einhalten kann.
Baustart des Großprojekts „Neues Lieferzentrum“ mit einem Investitionsvolumen im mittleren einstelligen Millionenbereich war Herbst 2019. „Nach nur einem Jahr Bauzeit haben wir trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie unser neues technisch hochmodernes Lieferzentrum termingerecht fertiggestellt“, erklärte Marc C. Köppe, Vorsitzender der Geschäftsführung bei PCI. Im Januar 2021 ist die vollständige Inbetriebnahme geplant.

Auf 2.300 Quadratmetern Fläche entstanden 1.200 zusätzliche Lagerplätze, vier weitere LKW-Laderampen und eine überbaute Fläche inklusive Verladehof von 3.000 Quadratmetern, was eine Steigerung der Verladeleistung um mehr als 1/3 auf rund 415.000 Paletten pro Jahr ermöglicht. Rund 5.500 bis 8.000 zusätzliche LKWs pro Jahr können abgefertigt werden. „Wir haben eine Halle realisiert, die alle Logistiker strahlen lässt“, meinte Frank Rösiger, technischer Geschäftsführer PCI Gruppe, schmunzelnd.
Das Lieferzentrum wird über automatische Paletten-Förderanlagen an die bestehende Logistikinfrastruktur angebunden und erweitert diese, so dass die Produkte auch bei weiterem Wachstum in kürzester Zeit beim Kunden sind. Innerhalb von Deutschland sichert PCI die Warenauslieferung am nächsten Werktag zu – für den höchsten Nutzen am Bau.

Als „starkes Signal“ wertete Carolina Trautner, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, den Bau des Logistikzentrums. „Eine derartige Millioneninvestition ist schon in gewöhnlichen Zeiten eine Herausforderung“, so Trautner. „Daher haben wir großen Respekt für die Bereitschaft der PCI, voranzugehen und auch ihr Bekenntnis für den Standort Augsburg zu demonstrieren. Diese Investition in Zukunftsarbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Augsburg ist für ganz Bayern von großer Bedeutung.“

Dr. Wolfgang Hübschle, Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg, ergänzte: „Die PCI Gruppe ist mit rund 500 Beschäftigten in Augsburg einer unserer größten Arbeitgeber. Das Unternehmen beweist, dass man auch heute noch hier im Land, hier vor Ort, konkurrenzfähig produzieren und sich gleichzeitig verantwortungsvoll den Fragen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit stellen kann.“
Mehr zu der Eröffnung und weitere Investitionen rund um die PCI-Standorte Augsburg, Hamm und Wittenberg erfahren Sie in der
F+P-Ausgabe 12/2020.

Schlechte Nachrichten für Fliesenleger-Nationalteam
Vom 5. bis zum 9. Oktober 2020 richtete die PCI Augsburg als Teamsponsor der Fliesen-Nationalmannschaft ein einwöchiges Trainingscamp für die deutschen Teilnehmer der EuroSkills 2020 aus. Dort ereilte Trainer Marcel Beyer, Yannic Schlachter und seinen Stellvertreter Silas Dulle während der Vorbereitung auf die Berufseuropameisterschaft in Graz die Nachricht, dass die Veranstalter die EuroSkills Corona-bedingt auf einen bislang unbestimmten Zeitpunkt verschoben haben.
„Die Nachricht ist für uns sehr demotivierend, aber wir haben die Hoffnung nicht verloren, dass wir den Wettbewerb noch durchführen können“, meinte Marcel Beyer. Mehr rund um die Absage der EuroSkills erfahren Sie in Kürze auf www.fliesenundplatten.de sowie in der F+P-Ausgabe 12.