PCI erhielt in diesem Jahr erneut die Zertifikate nach DIN EN ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001. Damit gehört PCI weltweit zu den Unternehmen, die erfolgreich ein Qualitäts-Managementsystem aufgebaut haben. (Foto: PCI Augsburg)
Der TÜV hat die BASF-Tochter PCI in diesem Jahr erneut mit dem Qualitätszertifikat nach DIN EN ISO 9001 ausgezeichnet. "Damit gehört die PCI weltweit zu den Unternehmen, die ein professionelles Qualitätsmanagementsystem eingeführt haben und mit Erfolg umsetzen", schreibt das Unternehmen selbst in einer Pressemitteilung.
National und international gelte für Unternehmen jeder Größe und Branche das Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001 (ISO = International Organisation for Standardization) als Basis zum Nachweis seiner Kompetenz und Leistungsfähigkeit, so PCI. Bei der Ausstellung des Zertifikates werde geprüft und bewertet, was ein Unternehmen tut, um die Anforderungen des Kunden zu erfüllen, dabei den gesetzlichen Regularien zu entsprechen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und eine höhere Wirtschaftlichkeit durch Prozessverbesserung zu erreichen.
Komplexe Anforderung
Über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheide dabei nicht nur die Qualität der Einzelleistungen, erklärt Andreas Mering, PCI-Managementbeauftragter. Ebenso wichtig sei es, flexibel, innovativ und schnell auf Veränderungen und Wünsche von Kunden und Märkten zu reagieren. "Eine komplexe Anforderung, die nur mit einem wirkungsvollen Qualitätsmanagementsystem zu erfüllen ist", sagt der Managementbeauftragte. Das habe PCI früh erkannt und bereits im Jahr 1992 ein Managementsystem aufgebaut: Parallel zum Wachstum des Unternehmens und der Gründung der Werke in Wittenberg und Hamm, schreibt das Unternehmen.
Ziel sei es gewesen, die Koordination der Prozesse über viele Kilometer hinweg zu ermöglichen und die Qualität abzusichern. Im Jahr 1996, vier Jahre nach der Einführung des Managementsystems, gab es dafür erstmals das Qualitätszertifikat nach DIN EN ISO 9001. Dass auch weiter und effizient an der Verbesserung bestehender Strukturen gearbeitet wurde, beweise die erneute Auszeichnung in diesem Jahr, schreibt PCI. Dabei habe neben den Standorten Augsburg, Hamm und Wittenberg auch die Koordination der deutschen Bauchemiestandorte Trostberg, Glöthe und Marktretwitz auf der Agenda gestanden. "Dank der sehr guten Bauchemiemitarbeiter an diesen Standorten und der dort ebenso hohen Managementstandards gelang mit dem TÜV die Zertifizierung erneut", berichtet Mering. Damit verfüge die PCI seit nunmehr 16 Jahren über Erfahrungen im Qualitätsmanagement.
Weitere Zertifikate
Neben der Auszeichnung für ihr Qualitätsmanagement verweist die PCI auch auf Zertifikate im Bereich Umweltschutz und Arbeitssicherheit: So erhielt das Unternehmen im Jahr 1999 die Zertifizierung nach der DIN EN ISO 14001 für ihr Umweltmanagementsystem. Eine verbesserte Mülltrennung an allen Standorten und effiziente Abwasseraufbereitung seien nur zwei wesentliche Projekte, die erfolgreich umgesetzt wurden. 2006 folgte die Zertifizierung nach OHSHS 18001 im Bereich Arbeitsschutz, die der PCI wiederum durch die Integration in die bestehende Managementstruktur nahezu reibungslos gelungen sei. "Sinkende Unfallzahlen und ein gestiegenes Sicherheitsverhalten aller Kollegen gilt es, jeden Tag aufs Neue wieder zu erarbeiten", sagt Andreas Mering. "Wir unterwerfen die bestehenden Prozesse und Abläufe deshalb ständigen Überprüfungen, denn die Entwicklung eines selbstlernenden Managementsystems hat niemals Pause." Letztlich sei das Ergebnis der Verdienst jedes einzelnen Kollegen, der einen kritischen Blick auf seinen Arbeitsplatz bewahre.
Archiv: PCI Augsburg: Unruhe beim Marktführer
Archiv: PCI legt Seminarbroschüre "Praxis-Know-How 2013" neu auf
