Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der zweiten Abfülllinie am Standort Fridolfing-Kaltenbrunn will Otto-Chemie ein Zeichen für technologischen Fortschritt und Produktionsqualität „Made in Germany“ setzen.
Die neue Anlage vereint modernste Automatisierungs-, Misch- und Abfülltechnologien, erhöht die Produktionsmenge und setzt gleichzeitig Kapazitäten frei für die Herstellung kundenspezifischer Produkte. Damit will das oberbayerische Familienunternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken – auch auf internationalen Märkten.
Nach der Erweiterung der Anlagenstruktur am Otto-Standort Kaltenbrunn werden ab sofort zwei Abfülllinien parallel betrieben. Dieser strategisch bedeutsame Schritt senkt nicht nur die Abhängigkeit von einer einzelnen Linie, sondern erhöht auch deutlich die Produktionskapazität. Die neue Fertigungslinie ist speziell für Standardprodukte ausgelegt. Das zentrale Element der Anlagenarchitektur ist eine neue Einfärbe-Technologie: Erstmals lassen sich die Produkte vollautomatisch auf Basis der Otto-Farben produzieren, indem die gewünschte Farbe direkt inline erzeugt und unmittelbar an der Abfülllinie eingefärbt wird. So können Farbwünsche schnell und zuverlässig erfüllt werden: ein entscheidender Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Kundenzufriedenheit am Markt, erklärt das Unternehmen. Gleichzeitig schafft die Automatisierung an anderer Stelle Freiräume, um kundenspezifische Produkte und Sonderlösungen umzusetzen.
Mehr Effizienz, weniger Emissionen
Auch bei Prozessqualität und Nachhaltigkeit kann die zweite Abfülllinie punkten: Die hohe Redundanz sorgt für maximale Versorgungssicherheit in Lieferketten. Ressourcenschonende Prozesse mit hoher Energieeffizienz, geringerem Reinigungsmittelbedarf und deutlich reduzierten Emissionen un-terstützen die Nachhaltigkeitsziele. Digitale, reproduzierbare Abläufe sorgen für gleichbleibend hohe Qualität. Nicht zuletzt ermöglicht es die hohe Flexibilität, schnell auf individuelle Anforderungen zu reagieren. Die neue Produktionslinie erhöht nicht nur die Kapazität, sondern liefert auch eine bessere, noch konsistentere Produktqualität. Gleichzeitig reduziert sie Abfälle und Emissionen.
