Banner zum Bauschadenstag 2021 Quelle: RM Mediengruppe
Das Onlineevent liefert Lösungen für den Umgang mit dem Spezialfall „Hochwasserschaden“. Quelle: RM Mediengruppe

Veranstaltungen

31. August 2021 | Teilen auf:

Online-Kongress: Hochwasserschäden sanieren

Von Sofortmaßnahmen bis zu Vorsorgekonzepten: Aus aktuellem Anlass widmet sich der 22. Bauschadenstag am 8. Oktober 2021 der Analyse, Sanierung und Vorbeugung von Hochwasserschäden. Zur Unterstützung der Hochwasserbetroffenen in NRW und Rheinland-Pfalz spendet die Rudolf Müller Mediengruppe pro verkauftem Ticket 50 Euro an die Aktion Deutschland Hilft.

Extremwettereignisse mit hohen, in kürzester Zeit anfallenden Niederschlagsmengen häufen sich. Von Hochwasser betroffen sind dann überwiegend nicht mehr nur die Anrainergemeinden der großen Flüsse, wie bei Frühjahrshochwasser, sondern auch Gemeinden, in denen sich kleine Bäche und Flüsse ohne Vorwarnung in reißende, über die Ufer tretende Ströme verwandeln und Gebäude fluten. 

Hochwasserschäden sind speziell

Die so entstandenen Hochwasserschäden weisen andere, spezifische Schadensbilder auf als beispielsweise Leitungswasserschäden oder Feuchtigkeitsschäden durch bauliche Mängel. Denn die betroffenen Gebäude werden durch das Hochwasser kurzzeitig und mit hohem Druck mit stark verschmutztem, teils kontaminiertem Wasser geflutet und Baustoffe, Bauteile und haustechnische Anlagen stark geschädigt. Darauf sind die Trocknungs- und Sanierungskonzepte speziell auszurichten.

Bauschadenstag zeigt fachgerechtes Vorgehen

Im Rahmen des diesjährigen Bauschadenstags zeigen einschlägige Experten ganz konkret, wie Gebäude nach einer solchen Extremsituation wieder getrocknet und die Schäden saniert werden können. Ziel ist es auch, die Gebäude gegen künftige Hochwasserereignisse robuster zu machen, sodass sie entweder die Wassermassen draußen halten oder relativ einfach und mit geringeren Kosten wieder zu sanieren sind.

Darüber hinaus erfahren die Teilnehmenden, wie das Hochwasserrisiko für einzelne Gebäude standort- und gebäudebezogen ermittelt werden kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Trocknung und Sanierung ist der Umgang mit durch das Hochwasser eingetragenen und freigesetzten Schadstoffen. Auch das Thema Versicherung wird eigens behandelt, da die Sanierung baulicher Hochwasserschäden gegebenenfalls vertragsgemäß mit dem Versicherer abgestimmt werden muss.

Das sind die Themen in der Übersicht:

  • Gefährdungsanalyse: Wie beurteilt man sie standort- und gebäudebezogen?
  • Sofort- und Schutzmaßnahmen bei Hochwasser
  • Trocknung nach Flutung des Gebäudes durch Hochwasser
  • Vorsicht Schadstoffe: Wie beeinflussen Fäkalien, Schimmel, Heizöl und Gebäudeschadstoffe die Planung der Sanierungsmaßnahmen?
  • Vorsorgekonzepte: Bei der Sanierung an das nächste „Jahrhunderthochwasser“ denken
  • Schadensanierung und Schadenverhütung aus Sicht der Versicherer
  • Baustoffe und Baukonstruktionen: Welche sind bei Hochwasser robuster (oder leichter zu sanieren)?
  • Besonderheiten bei Massiv- und Holzbauweisen

Der 22. Bauschadenstag der Rudolf Müller Mediengruppe findet als Online-Event statt. Der Live-Stream erfolgt in TV-Qualität mit professioneller Video- und Tontechnik. Ausführliche Informationen und Anmeldung unter www.bauschadenstag.de.