Ein Haus mit Garten aus der Vogelperspektive aufgenommen
Oase mitten im Grünen: das Einfamilienhaus in Herdecke aus der Vogelperspektive (Quelle: Rathscheck Schiefer)

Nachhaltigkeit 2024-05-21T22:00:00Z Altbausanierung mit Schiefer

Ein Bungalow aus den 1960er-Jahren wurde nachhaltig saniert – Schiefer und der Keller halfen dabei.

Nach Entwürfen des Architekten Dirk Wiegand aus Dortmund ist ein minimalistisch-moderner, dabei überaus zeitloser Neubau mit einer Wohnfläche von 225 Quadratmetern entstanden.

Moderne Schieferfassade

Sein besonderes Gesicht erhält der Neubau durch den harmonischen Kontrast von Glas und Schiefer in betont moderner Anmutung: „Schiefer ist ein natürlicher Werkstoff, der nicht nur eine besondere Optik bietet, sondern der auch durch eine große Langlebigkeit überzeugt und außerdem hier in der Region sehr verbreitet ist“, erklärt Architekt Dirk Wiegand. „Hinzu kommt natürlich, dass der natürliche Werkstoff Schiefer perfekt dem Wunsch nach Nachhaltigkeit entspricht. Im Verbund mit der Grauen Energie, die durch die Erhaltung des Kellergeschosses eingespart wurde, erfüllt das Haus damit auch energetisch hohe Ansprüche.“

Schieferfassade eines Bungalows mit kleiner Terrasse
Gelungene Materialkontraste: Die Kombination von Glas, Holz und Schiefer betont den individuellen Charakter des Hauses. (Quelle: Rathscheck Schiefer)

Die gewählte dynamische Deckung mit unterschiedlich hohen und unterschiedlich breiten Rechtecksteinen sorgt für ein lebendiges, aber geradliniges Fassadenbild. Erfüllt wurden die hohen Qualitätsansprüche mit Steinen der Marke „InterSIN“ von Rathscheck Schiefer. Das Unternehmen mit Sitz in Mayen in der Eifel zählt zu den führenden Schieferproduzenten weltweit und besitzt eigene hochwertige Vorkommen an unterschiedlichen Standorten.

Zweischalige Konstruktion für optimierten Wärmeschutz

Die Fassaden aus Stahlbeton wurden zunächst mit 18 Zentimetern Mineralwolle vollflächig gedämmt, bevor auf einer belüfteten Unterkonstruktion dann die Schiefersteine angebracht werden konnten. Die abschließende Schieferdeckung erfolgte mit unterschiedlich hohen und unterschiedlich breiten Rechtecksteinen, die mit einer Höhenüberdeckung von jeweils vier Zentimetern und mit mindestens zwei Schiefernägeln auf der Schalung befestigt wurden. Die als Fugenhinterlegung eingefügten Metallstreifen stellen sicher, dass kein Wasser durch die drei bis sechs Millimeter breiten Stoßfugen in die Konstruktion eindringen kann.

Alle Details zu dieser außergewöhnlichen Sanierung lesen Sie in Ausgabe 05/2024 von F+P Fliesen und Platten.

zuletzt editiert am 22. Mai 2024
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