Oxiegen hat für sein Abdichtungssystem einen speziellen Service für die maßgeschneiderte Sonderanfertigung von Formteilen für außergewöhnliche Geometrien geschaffen.
Bedarf danach entsteht nach Angaben des Herstellers insbesondere in Bad und Dusche. Hier lautet die Devise immer häufiger: Es soll außergewöhnlich sein. Doch der Wunsch nach Individualität kann auf der Baustelle schnell zur Herausforderung werden, wenn Kreativität auf Systemzwänge trifft und Situationen entstehen, die sich mit Standardprodukten gar nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand lösen lassen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Bei der Sanierung einer Eckdusche mit gemauerten Trennwänden soll nachträglich eine Glastür eingebaut werden. Die Wandabschlüsse waren ursprünglich im 90-Grad-Winkel ausgeführt – eine Tür war nicht vorgesehen. Für deren nachträglichen Einbau müssen die Enden jedoch auf 45 Grad abgeschrägt werden. Für solche Geometrien existieren im marktüblichen Standard keine passenden Abdichtecken. Der Handwerker stünde damit vor der Wahl, eine Lösung zu improvisieren – selbst schneiden, falten, anpassen – und damit die Anforderungen der DIN 18534 an ein definiertes Formteil zu verfehlen. Das Ergebnis ist ein klassischer Zielkonflikt zwischen gestalterischem Anspruch und technisch sicherer Machbarkeit.
Anwender des Oxiegen-Abdichtungssystems können solche Situationen anders angehen. Der Service für Sonderanfertigungen produziert Formteile wie 45-Grad-Ecken passgenau nach Vorgabe und integriert sie ins eigene System. „Der Handwerker erhält dadurch eine sicher zu verarbeitende, normkonforme Lösung – und der Bauherr kann seine individuellen Wünsche mit geringem Aufwand umsetzen lassen“, so Fliesenlegermeister Oliver Müller aus der Oxiegen-Anwendungstechnik.
