Neubau und Sanierung der traditionsreichen Holstenhallen in Neumünster: Bauhandwerker bestimmen seit Mitte März das Geschehen am norddeutschen Messeplatz. Aussteller und Besucher der nächsten Nordbau sollen aber vom Baugeschehen weitestgehend verschont bleiben. (Foto: Nordbau)
Wie der Geschäftsführer der Hallenbetriebe, Dirk Iwersen, mitteilte, stehen rund 21 Millionen Euro für die langersehnte "Frischzellenkur" der teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäude zur Verfügung. Trotz der Baumaßnahmen sollen auf der 58. NordBau in Neumünster vom 12. Bis zum 17. September 2013 wie in den Vorjahren die selbe Flächengröße im Freigelände (69.000 qm) und in den Hallen (20.000 qm) zur Verfügung stehen.
Aussteller und Besucher der nach eigenen Angaben "größten Kompaktmesse des Bauens" in Nordeuropa würden dann vom Baugeschehen weitestgehend verschont bleiben, verspricht Iwersen. Der Geschäftsführer nannte Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und den Faktor Wohlfühlen für die Kunden als Ziel der Erneuerungen. Im Fokus des Baugeschehens steht die Modernisierung der denkmalgeschützten Halle 1, die aus den 30er Jahren stammt und mit modernster Energietechnik und neuesten Dämmstoffen versehen wird.
Hochwertige Materialien gehören auch zum Neubau einer rund 1100 Quadratmeter großen Verbindungshalle, die sowohl "Historie" und "Moderne" verbindet. Dort werden künftig Anlaufstellen der Kammern sowie Straßenbauverwaltungen zu finden sein. In der neuesten Ansprüchen genügenden Halle finden auch Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Nachwuchswerbung für Bauberufe statt.
Mehr als 40 Tagungen und Seminare begleiten die kommende NordBau. Mehr als 4000 Kongressteilnehmer nutzen unter anderem die von Architekten- und Ingenieurkammer offiziell anerkannten Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem erhalten Fachbesucher die Möglichkeit, im Rahmen des Messebesuchs Kurz-Lehrgänge zu bestimmten Themen mit Teilnahmenachweis zu absolvieren.
