Im Rahmen der Seminarreihe „Neuwieder Baustofftage“ informiert die Materialprüfungs- und Versuchsanstalt Neuwied über die Themen „Gesteinskörnungen und Gemische“ und „Lebensmittelböden in Einzelhandel und Industrie“. Die Seminare finden am 26. beziehungsweise 28. Januar in Neuwied statt. Weitere Themen werden im Februar und März behandelt. (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Das Seminar „Gesteinskörnungen“ am Dienstag, 26. Januar 2016 beschäftigt sich mit natürlichen Gesteinskörnungen unterschiedlicher Herkunft (Kies, Basalt, Bims). Aus der Vielzahl verschiedener Gesteinskörnungen und deren möglichen Einsatzbereichen ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Eigenschaften der Gesteinskörnungen, welche bei der Produktion durch den Hersteller berücksichtigt werden müssen. Im Rahmen des Seminars soll erläutert werden, welche Anforderungen in Abhängigkeit vom Verwendungszweck konkret einzuhalten sind und was bei der Dokumentation (Leistungserklärung, Lieferscheine etc.) zu berücksichtigen ist. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Durchführung der werkseigenen Produktionskontrolle durch den Hersteller. Die im Rahmen der WPK durchzuführenden Prüfungen werden in Theorie und Praxis erläutert.
Seminar „Lebensmittelböden in Einzelhandel und Industrie
Bei Bodenflächen in der Lebensmittelindustrie handelt es sich aus technischer Sicht um massiv beanspruchte Flächen. Das Seminar „Lebensmittelböden in Einzelhandel und Industrie“ am Dienstag, 28. Januar 2016 stellt die Grundlagen der Industriebodenplanung vor dem Hintergrund der komplexen Anforderungen vor und gibt Hinweise zur richtigen Auswahl der einzusetzenden Materialien (z. B. Kunstharzsysteme, zementäre Systeme, Rüttelböden) und den möglichen Ausführungsvarianten. Außerdem werden den Seminarteilnehmern Möglichkeiten zur Prüfung der Schmutzempfindlichkeit und der Reinigungsfähigkeit der Böden vorgestellt. Das Seminar geht zudem auch näher auf das Thema der Tragfähigkeitsnachweise von Estrich- und Rüttelbodensystemen ein.
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