Bauchemie 2026-10-04T00:00:00Z Neuer Fassadendichtstoff von Bostik

Bostik ergänzt sein Sortiment um einen einkomponentigen Fassadendichtstoff für Anschluss- und Bewegungsfugen im Hochbau sowie im Innen- und Außenbereich.

Bostik hat den neuen Fassadendichtstoff „H775 seal'n'flex Fassade pro“ vorgestellt, der ab sofort in Deutschland verfügbar ist. Das Produkt wird als einkomponentiger, durch Luftfeuchtigkeit härtender Dichtstoff auf Basis von MS-Polymer angeboten und ist für Anschluss- und Bewegungsfugen im Innen- und Außenbereich ausgelegt. Der Einsatz ist insbesondere im Hochbau vorgesehen, etwa an Fenstern, Türen, im Dachbereich sowie für Abdichtungen im Holz- und Metallbau nach DIN 18540-f.

Der Dichtstoff wird in 290-ml-Kartuschen und 600-ml-Schlauchbeuteln bereitgestellt. Verfügbar sind die Farben weiß, hellgrau, betongrau, kieselgrau, zementgrau und anthrazit. Laut Hersteller weist „H775 seal'n'flex Fassade pro“ eine hohe Elastizität, ein breites Haftungsspektrum sowie eine gute UV-Beständigkeit auf. Zudem wird auf eine geringe Schrumpfung, das Ausbleiben von Blasenbildung und eine leichte Verarbeitung hingewiesen.

Die Abdichtung vulkanisiert mit Luftfeuchtigkeit zu einer weichelastischen, gummiartigen Fuge, die nach Angaben von Bostik eine ausgeprägte Witterungs- und Chemikalienbeständigkeit besitzt und bei niedrigen Temperaturen nicht zur Rissbildung neigt. Das Produkt ist anstrichverträglich im Sinne der DIN 52452, Teil 4. Aufgrund der Vielzahl möglicher Beschichtungssysteme empfiehlt der Hersteller jedoch eigene Vorversuche.

„H775 seal'n'flex Fassade pro“ ist nach EN 15651-1 (F-EXT-INT-CC 25LM) und EN 15651-4 (PW-EXT-INT-CC 25LM) klassifiziert und entspricht zudem der amerikanischen Norm astm c920 (S-NS-C50-Nt-T1-M-A-G). Als technische Kenndaten werden unter anderem eine Shore-A-Härte von etwa 25, eine Bruchdehnung von 600 bis 800 Prozent sowie eine maximale Bewegungsaufnahme von 25 Prozent bezogen auf die Fugenbreite genannt. Die Temperaturbeständigkeit wird mit etwa –40 bis +100 Grad Celsius angegeben.

Bei der Verarbeitung sollen die Fugen gleichmäßig und ohne Lufteinschlüsse gefüllt werden. Die Oberfläche kann unmittelbar nach dem Ausspritzen mit geeigneten Werkzeugen geglättet werden, wobei Bostik auf den Einsatz eines eigenen Glättmittels verweist.

zuletzt editiert am 01. Oktober 2026
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