Eine Alternative zu Rotationslasern bietet der „Quasar4-Multilinien-Laser“ der Nedo GmbH & Co. KG. Das Gerät hat aufgrund seiner 360°-Ausrichtung viele Vorteile gegenüber konventionellen Lasern, die im Innenausbau eingesetzt werden.
Herzstück des neuen Multilinienlaser-Systems der Nedo GmbH & Co. KG sind drei horizontal ausgerichtete Laserdioden der Klasse 2 M, die überlappend jeweils einen Winkel von 150° abdecken. „Die Überschneidungen gleichen dabei die Abschwächung der Lichtstärke an den Randbereichen aus, wodurch eine nahezu gleich bleibend leuchtstarke 360°-Linie sichergestellt wird“, erklärt Dr. Thomas Fischer, einer der Geschäftsführer von Nedo. Die Sichtbarkeit ist damit besser als bei Geräten mit nur einer oder zwei Dioden, die aufgrund einer ungleichmäßigen Ablenkung des Lasers hellere und dunklere Abschnitte erzeugen.
Der maximale Abstand zur Wand kann mit diesem System unter normalen Bedingungen bis zu 20 m betragen, bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder Abständen bis 50 m sorgt die Pulsfunktion des Lasers in Verbindung mit einem optionalen Laserempfänger für eine zuverlässige Erfassung der Strahlen.
Einfache Ausrichtung des Geräts
Neben der horizontalen Linie lassen sich mit dem Quasar 4 außerdem zwei vertikale Ebenen erzeugen, die sich an der Decke rechtwinklig schneiden und ab einem Abstand von 15 cm vom Gerät auch auf dem Boden gut zu erkennen sind. Dies erleichtert beispielsweise Fliesen- oder Parkettlegern die exakte Ausrichtung des Belags.
Ebenso vereinfacht ein Lotpunkt senkrecht unterhalb des Linienlasers und des oberen Linienschnittpunktes die Übertragung von Markierungen vom Boden auf die Decke, etwa zum Platzieren einer Lampe. Alle Linien können dabei je nach Bedarf zu- und abgeschaltet werden.
Zudem ist das Gerät – anders als die meisten Systeme auf dem Markt – als rotationssymmetrischer Zylinder konstruiert, so dass der Schnittpunkt aller Laserebenen genau im Zentrum sitzt. Diese Übereinstimmung von Lotpunkt und Drehachse ermögliche eine sehr flexible Benutzung, wie Nedo weiter angibt: Bei Bedarf kann der Quasar4 einfach umgesetzt und intuitiv neu orientiert werden, da kein Versatz mit einberechnet werden muss.
Der Laser richtet sich dabei mittels eines eingebauten Pendels bis zu einer Schrägstellung von ± 3,5° selbsttätig waagerecht aus, bei größeren Abweichungen blinken die Linien als Warnzeichen. Eine Magnetdämpfung sorgt dafür, dass das Pendel schon kurz nach dem Platzieren wieder stillsteht, damit die Laserstahlen ruhig auf die Wand treffen und die Nivelliergenauigkeit von ±0,3 mm/m erreicht wird.
