NBK Fraunhofer Teaser
Die Fassade des neu gebauten Fraunhofer Instituts für Silicatforschung in Bayreuth. (Fotos: NBK)

2015-07-30T00:00:00Z NBK Keramik: Fassade für das Fraunhofer Institut für Silicatforschung

Die Fassade des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung (ISC) in Bayreuth ist mit Keramikelementen von NBK Keramik aus Emmerich verkleidet worden. Die Fassade ist hier gleichsam Programm: Das ISC dient der Forschung und Entwicklung von Werkstoffen, die bei hohen Temperaturen eingesetzt werden, wie Ceramic Matrix Composites, Keramikfasern und Hochleistungskeramiken. (Fotos: NBK)

Der neu gebaute Institutsteil erweitert seit dem Frühjahr das Fraunhofer Institut für Hochtemperatur – Leichtbau (HTL). Der zweigeschossige langgestreckte Gebäudekomplex – von den Architekten Kister Scheithauer Gross KSG aus Leipzig realisiert – besticht unter anderem durch seine ganz individuelle Fassadengestaltung. Die in schrägem Versatz zueinander angeordneten Keramikplatten ähneln einer mineralischen Struktur, erklärt NBK. Die Keramikelemente griffen somit den Zweck des Gebäudes der Silicatforschung in idealer Weise auf.

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Die Keramikplatten ähneln in ihrer Anordnung einer mineralischen Struktur.

Auf Basis des Systems „Terrart-Solid“, keramische Vollplatten ohne Hohlkammern mit circa 20 Millimetern Dicke, wurden jeweils sechs Einzelelemente so geschnitten und angeordnet, dass ein Modul von 0,78 auf 2,70 Metern entstand. Anschließend wurde es dazu gespiegelt und in diesem Rhythmus über die Außenwand weiter verbaut. Um diesen Rapport zu erreichen, mussten 24 Formattypen hergestellt werden.

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Die mineralische Anmutung wird verstärkt durch drei abgestufte Grautöne.

Aufwendige Herstellung

In einem aufwendigen Produktionsprozess wurden nach dem Erstbrand die Elemente mit unterschiedlichen Schrägen aus rechteckigen Vollplatten geschnitten. Dann erfolgte das Fasen der Kanten und der Auftrag der Glasur auf Flächen und Kanten. So ergab sich nach dem Zweitbrand ein einheitlicher Körper, der die Kanten einschloss. Hierdurch wurde laut NBK eine wertige Materialoptik erzielt, was insbesondere in den Anschlussbereichen von Türen und Fenstern sichtbar wird. Die „mineralische Anmutung“ wurde noch verstärkt durch die Glasuren in drei abgestuften Grautönen. Bei den Gebäudeunterzügen des Instituts für Silicatforschung kamen großformatige Doppelstegplatten der NBK Keramikserie „Terrart-Large“ mit circa 40 Millimetern Dicke zum Einsatz.

www.nbk.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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